Neues Zuhause für Senioren

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"Ein Tag am Meer" war das Sommerfests der Außenstelle des Tierschutzvereins Frankfurt auf dem Birkenhof in Nieder-Mockstadt überschrieben. Die 29. Auflage war bewusst im beschaulichen Rahmen gehalten, da man im kommenden Jahr das runde Jubiläum größer feiern will, verriet Birkenhof-Leiterin Silvia Stalinski.

"Ein Tag am Meer" war das Sommerfests der Außenstelle des Tierschutzvereins Frankfurt auf dem Birkenhof in Nieder-Mockstadt überschrieben. Die 29. Auflage war bewusst im beschaulichen Rahmen gehalten, da man im kommenden Jahr das runde Jubiläum größer feiern will, verriet Birkenhof-Leiterin Silvia Stalinski.

Das Gelände des Birkenhofs, das in erster Linie ältere Tiere aus Frankfurt in einer Art Gnadenhof beherbergt, war mit Muschel- und Fischmotiven sowie allerhand maritimer Dekoration geschmückt. Strandkörbe und ähnliche Sitzgelegenheiten säumten einen kleinen Sandstrand, der eigens für das Fest aufgeschüttet worden waren und später für das Pferdeareal genutzt werden soll.

Etwa 800 bis 1000 Besucher kamen am Sonntag zum Birkenhof. Viele informierten sich über das Leben und Schicksal der derzeit 135 Tiere. Neben Katzen und Hunden leben hier Kaninchen, Schafe, Ziegen, Schweine, Pferde und allerhand Geflügel in größeren Arealen mit viel Auslauf. So mancher Gast verliebte sich auch spontan in eines der Birkenhof-Tiere. Vermittlungsgespräche wurden jedoch an diesem Tag nicht geführt; stattdessen machte man Termine aus, um Mensch und Tier aneinander zu gewöhnen.

Vom Leidensweg zum Happy End

Denn immer wieder kommt es auch vor, dass selbst betagte Tiere noch ein neues, liebevolles Zuhause bekommen. Voller Begeisterung erzählte TSV-Vorsitzender Michael Hallstein die Leidensgeschichte mit Happy End, die Mischlingsrüde Feivel beschert wurde. Er kam als sehr junger Hund ins Tierheim nach Frankfurt-Fechenheim und musste dort sechs Jahre verweilen, ehe er auf den Gnadenhof ausgesiedelt wurde. Hier fand sich zur Überraschung aller Beteiligten schnell eine neue Familie, die natürlich auch zum Sommerfest gekommen war.

Für den musikalischen Rahmen mit Seemannsliedern und maritimen Melodien sorgte die zehnköpfige Akkordeon-Gruppe der Musikschule Frölich aus Glauberg, an der Haifischbar gab es kühle Getränke und wer sich stärken wollte, konnte sich zwischen Fischbrötchen und Lachsbaguette oder Grillwurst und Steak entscheiden. Am Nachmittag lockten dann Kaffeeausschank und ein Kuchenbüfett zum Verweilen. Bei der Verlosung winkte als Hauptgewinn ein Fotoshooting, andere freuten sich über Hundepflegeartikel oder Katzenspielzeug. Barbara Volk und ihre Enkelin Natascha sorgten mit Hufpflege und osteopathischen Übungen an Pferden für großen Zulauf.

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