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Der neue Kirchenvorstand vor dem festlich geschmückten Altar in der Stammheimer Kirche (v. l.): Hartmut Schenk, Annette Seipel, Inge Wagner, Gisela Steder und Jasmin Allert.

Neuer Kirchenvorstand eingeführt

  • VonStephan Lutz
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Florstadt-Stammheim (sl). Bei einem festlichen Erntedankgottesdienst, den die evangelische Kirchengemeinde und die Evangelische Chrischona-Gemeinde Stammheim gemeinsam organisiert hatten, ist am Sonntag der neue Kirchenvorstand ins Amt eingeführt worden. Jasmin Allert, Anette Seipel, Hartmut Schenk, Inge Wagner sowie Gisela Steder waren von den Mitgliedern der Kirchengemeinde in das Gremium gewählt worden.

Tobias Bock hatte die Wahl nicht angenommen.

Geben mit dem Herzen

Pfarrerin Andrea Krügler wünschte den neuen und größtenteils bisherigen Kirchenvorstandsmitgliedern Gottes Segen. Die Christen forderte sie auf, den Kirchenvorstand nicht allein zu lassen, vielmehr in den kommenden sechs Jahren zu respektieren und zu unterstützen. Zuvor waren die bisherigen Vorstandsmitglieder Katja Krohm sowie Michaela Warschatka verabschiedet worden. Krügler würdigte ihre langjährige Mitarbeit und betonte, dass beide das Leben in der Gemeinde beispielhaft gefördert und gestaltet hätten. Für die Evangelische Chrischona-Gemeinde dankte Marion Keilholz mit den Worten: »Die Zusammenarbeit mit euch hat immer großen Spaß gemacht.«

Zu Beginn hatte Thomas Keilholz die Besucher begrüßt und mit den Worten »Alle Augen warten auf Dich und der Herr gibt Speisen zur rechten Zeit« auf den Erntedankgottesdienst eingestimmt. Er ergänzte: »Wir feiern im Namen Gottes und können uns freuen, dass die evangelische Kirchengemeinde und die Evangelische Chrischona-Gemeinde den Erntedankgottesdienst wieder gemeinsam feiern können.« Umrahmt wurde der Gottesdienst durch die musikalische Begleitung der Musikgruppe der Chrischona-Gemeinde mit Michelle Hofmann, Patrick Geiß und David Eckhardt. Sie gaben dem Gottesdienst mit ihren Darbietungen ein besonderes Gepräge. Sie verkündeten deutlich die Botschaft: »Wir danken dem Herrn und sagen, es war ein gutes Jahr.«

In ihrer Predigt stellte Pfarrerin Krügler das »Geben« in den Mittelpunkt. Es gebe viele Gründe, sparsam zu sein, und es sei klug, nichts zu verschwenden. Wichtig sei das Geben mit dem Herzen. Sie erinnerte an einen Brief des Apostels Paulus an die christliche Gemeinde und den darin geäußerten Wunsch: »Die Christen sollten fröhlich geben.« Gerade bei der Flutkatastrophe hätten das viele Christen getan. Im Übrigen könne derjenige mit Segen ernten, der auch mit Segen säe.

Zum Abschluss des Gottesdienstes trafen sich die Besucher im Gemeindehaus. Dort wurden sie mit köstlichem Zwiebelkuchen überrascht.

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