"Name der AWO in Schmutz gezogen"

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Florstadt-Stammheim(pm). In einer Sondersitzung hat der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Stammheim die Vorkommnisse bei der AWO in Frankfurt und Wiesbaden aufs Schärfste verurteilt. Der Name des Wohlfahrtverbands sei schamlos in den Schmutz gezogen worden. Der daraus resultierende Imageschaden treffe auch die kleinen Ortsvereine auf dem flachen Land.

Die Stammheimer AWO fordert in einer Pressemitteilung, die Untersuchungen mit absoluter Priorität fortzuführen und für baldige Aufklärung zu sorgen. Die verantwortlichen Funktionäre müssten zur Verantwortung gezogen werden und Schadenersatz leisten.

Die Ortsverbände arbeiteten seit 100 Jahren nach den Richtlinien der AWO-Satzung, "und einzig dieser soziale Aufgabe sind wir in Stammheim verpflichtet. Wir alle arbeiten ehrenamtlich für diese AWO-Ziele. Wir haben kein Verständnis für die Verschwendung und Bereicherung in Finanztransaktionen in unangemessener Weise mit AWO-Geldern."

Grundlage für die Stellungnahme bildete eine Dokumentation, die ein Vorstandsmitglied zusammengestellt hatte: Auf mehr als 100 Seiten wurden hier die in der Presse veröffentlichten Fakten zusammengetragen.

Ausdrücklich betont die AWO Stammheim: "Wir lassen uns von unserem sozialen und satzungsgemäßen Weg trotz aller negativer Schlagzeilen (...) nicht abbringen."

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