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Es gibt Bundes- und Landesmittel für die neue Kita: Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch überreicht Bürgermeister Herbert Unger den Bewilligungsbescheid.

Maxixalförderung für neue Kita

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Florstadt (pm). Bürgermeister Herbert Unger hat dieser Tage einen Zuwendungsbescheid über 2,1 Millionen Euro von der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch entgegengenommen. Das Geld stammt von Bund und Land und ist für den Neubau der Kita »Auenland« in Nieder-Florstadt bestimmt. Die Summe entspreche der maximal möglichen Förderung, stellte Unger zufrieden fest.

Das Projekt ist insgesamt mit mehr als 7 Millionen Euro Baukosten für sieben neue Gruppen- und Nebenräume veranschlagt.

Unger dankte Architektin Daniela Wagner und den anderen Fachingenieuren für die gute Zusammenarbeit. Auch die Arbeit der Bauverwaltung, der Kindergartenverwaltung sowie der Steuerungsgruppe, bei der auch die drei Fraktionen mitgearbeitet haben, hob er hervor, ebenso die Mitarbeiter des Wetteraukreises und Projektsteuerer Armin Uhrig sowie die interkommunale Vergabestelle in Büdingen.

Einzug für Sommer 2022 geplant

Das neue Kita-Gebäude, am Rande der Nidda-Aue gelegen, soll nach neuesten technischen und ökologischen Gesichtspunkten als energieeffiziente Einrichtung gemäß KfW-40-Standard errichtet werden. »Es setzt außen auf kostengünstige und wartungsarme, aber innen auf wohnliche und natürliche Baustoffe«, erklärte der Bürgermeister.

Gemäß Bewilligungsbescheid muss der Bau zum 30. Juni 2022 abgeschlossen sein, sodass Unger und die Kita-Verwaltungsmitarbeiter davon ausgehen, dass spätestens nach den Sommerferien 2022 die ersten Kinder Einzug halten werden.

Keine Ersatz-, sondern Zusatz-Kita

Stellvertretender Bauamtsleiter Bernd Seipel und der mit dem Projekt beauftragte Mitarbeiter Max-Florian Repp wiesen auf den bisher rasanten Baufortschritt hin: Schließlich sei der erste Spatenstich am 26. Mai gewesen, und nun stünden bereits die ersten Wände.

Bürgermeister Unger betonte, dass die Kita »Auenland« kein Ersatzbau für die Kita »Lummerland« sei. Für diese stehe zwar in den nächsten Jahren unweigerlich eine Kernsanierung an, wofür es aber derzeit noch keine konkreten Planungen gebe.

Richtig sei, dass mit der Eröffnung der neuen Kita die Außengruppe der Kita »An der Nachtweide« wegfallen könne und den Vereinen der Gymnastikraum in der Sporthalle zurückgegeben werde. Zudem könne dann auch der provisorische Personalraum im Container an der Kita »Lummerland« zurück in die Einrichtung verlagert werden. Zu guter Letzt verspreche er sich von der neuen, zusätzlichen Kita, dass nicht nur jedes Kind in einem Wunschmodul eine individuelle, familiengerechte Betreuung erfahre, sondern auch die Eltern wieder flexibler über ihre Wunsch-Kita entscheiden könnten.

»Perspektivisch ist aber auch die weitere städtebauliche Entwicklung von Nieder- und Ober-Florstadt berücksichtigt, sodass es auf viele Jahre hinaus in Florstadt keinen Mangel mehr an adäquaten Kindergarten- und Krippenplätzen geben dürfte«, sagte Unger.

Dies sei auch auf die gute Zusammenarbeit mit der Kita-Fachaufsicht beim Wetteraukreis zurückzuführen, die nicht nur die Geburtenzahlen im Kreis beobachte und hochrechne, sondern auch bei der Zuschussbeantragung mitgewirkt habe, sagte Unger. Entsprechend stolz auf ihr Team zeigte sich Sozialdezernentin Becker-Bösch. Sie freue sich, dass durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten dieser stattliche Zuschuss habe generiert werden können. Jeder Euro, der jungen Familien zugutekomme, sei ein hilfreicher Beitrag, das Kinderbetreuungsangebot im Wetteraukreis weiter zu optimieren.

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