Die Arbeiten für den neuen Parkplatz vor dem Löw’schen Schloss in Staden haben begonnen. Ein Thema beim jüngsten Agenda-Treffen im Florstädter Bürgerhaus. FOTO: LUTZ
+
Die Arbeiten für den neuen Parkplatz vor dem Löw’schen Schloss in Staden haben begonnen. Ein Thema beim jüngsten Agenda-Treffen im Florstädter Bürgerhaus. FOTO: LUTZ

Lange Projekt-Liste

  • vonStephan Lutz
    schließen

Florstadt(sl). Regen Zuspruch fand die Jahreszusammenkunft der Florstädter AgendaGruppen am Mittwoch im Bürgerhaus. Bürgermeister Herbert Unger und Agenda-Fachmann Alfred Schlosser begrüßten die Aktiven, die mit stolz ihre Projekte der vergangenen zwölf Monate präsentierten.

Unger selbst listete die Maßnahmen der Stadtverwaltung auf, etwa die Umrüstung auf LED-Beleuchtung in der Sporthalle, die neue E-Bike-Ladestation am Messeplatz und den Umbau einer alten Schlosserei in Leidhecken zum Feuerwehrgerätehaus. Zuvor hatte er mit Jugendpfleger Jörg Pfaffenroth eine Urkunde an Christiane Wehrum-Hötzel, Sprecherin der Agenda-Gruppe Verkehr, verliehen. Ihr wurde damit stellvertretend für die Ausrichtung eines Ferienspiel-Termins gedankt.

Neuer Festplatz und E-Transporter

Für die Zukunft sind in Nieder-Mockstadt die Umgestaltung des Festplatzes mit Schotterrasen sowie optische Aufwertungen im Bereich "In der Ecke", am Wiegehäuschen in der Lauterbacher Straße sowie Baumpflanzungen in der Frankfurter Straße geplant. In Stammheim will man die Sanierung des Brunnens samt Stützwand zum Hang angehen, in Staden haben bereits die Umbauarbeiten am Parkplatz vor dem Löw’schen Schloss (Bürgerhaus) begonnen. In den Startlöchern stehen die Neugestaltung in Ober-Florstadt am alten Schulhof gegenüber des Bürgerhauses und in Nieder-Florstadt im Hinterhof des Saalbaus Lux.

Unger berichtete weiter vom Kita-Neubau in Nieder-Florstadt, von Fotovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden, einem Bolzplatz für Nieder-Mockstadt und von Elektrotransportern mit Wasserstoff-technologie, die die DHL am Paketzentrum in Nieder-Mockstadt einsetzen will.

Jugendpfleger Jörg Pfaffenroth berichtete von personellen Veränderungen in der Jugendpflege 4.0 mit Echzell, Reichelsheim und Wölfersheim, und dass man nach dem Lockdown im Frühjahr erst langsam wieder alle Programme hochfahre. Die Jugendtreffs fanden im Freien statt, im Winter will man Bürgerhäuser und Säle nutzen. Wiederbelebt werden soll das Jugendforum, nachdem die Pause zum Sammeln von Ideen genutzt worden war.

Vereinsmeile wird nachgeholt

Für die Bürgerhilfe sprach Anneliese Eckhardt von schwierigen Zeiten und viel Kummer in der Nachbarschafts- und der Flüchtlingshilfe wegen der Beschränkung von Kontakten. Nur mit Terminabsprache funktionierten der Bürger- und der Fahrradladen in Sachen Spenden oder Abholungen.

Erfolgreich und bereits zum vierten Mal verlaufe dagegen das Sportcoach-Programm zur Integration Geflüchteter in den Sportvereinen. Abgesagt und verschoben wurde die bereits vorbereitete 1. Florstädter Vereinsmeile mit 30 Klubs. Sie soll später ihre Premiere erleben.

Christiane Wehrum-Hötzel beschränkte ihren Bericht auf die Aktivitäten rund um den Florstädter Stern, auch wenn vieles abgesagt werden musste. Gemeinsam mit den Ortsbeiräten und interessierten Bürgern will man Rundwanderwege um alle Stadtteile etablieren, ein Schau-Hügelgrab bei Nieder-Mockstadt realisieren und einen Mehrgenerationen-Spielplatz am Radweg R 4 umsetzen. Das decke sich mit Planungen, den Trimm-Dich-Pfad von Franz Stanzel aus dem Wald an den Niddaradweg zu verlagern, erläuterte Unger.

Erich Lang berichtete für die Gruppe Natur und Umwelt vom Obstbaumschnittlehrgang, Hochstammbestellungen, der Anlage von Blühstreifen, der Entwicklung der Weißstorch-Populationen und dem Nidda-Reinigungsaktionstag, ehe er für alle Aktivisten ein Dankeschön an Alfred Schlosser richtete.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare