47 Jahre und ein fehlendes Toupet

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Nach jahrzehntelangem Engagement für das Möbelhaus Straube in Nieder-Florstadt ist Iris Kehr am Dienstag von der Geschäftsleitung und den Kollegen in einer Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Vor 47 Jahren, am 1. April 1971, begann Kehr als kaufmännische Angestellte ihre Tätigkeit im Möbelhaus Straube, das damals in zweiter Generation von Paul Straube und seinem Sohn Frieder Straube geleitet wurde.

Nach jahrzehntelangem Engagement für das Möbelhaus Straube in Nieder-Florstadt ist Iris Kehr am Dienstag von der Geschäftsleitung und den Kollegen in einer Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Vor 47 Jahren, am 1. April 1971, begann Kehr als kaufmännische Angestellte ihre Tätigkeit im Möbelhaus Straube, das damals in zweiter Generation von Paul Straube und seinem Sohn Frieder Straube geleitet wurde.

Neben den normalen Bürotätigkeiten wurde sie als Sachbearbeiterin in den verschiedensten Bereichen eingesetzt – im Empfang, im Verkauf, in der Buchhaltung, im Materialeinkauf, im Rechnungswesen, im Mahnwesen und im Firmenarchiv. Auch hat sie das gesamte Spektrum der Bürotechnik von der elektrischen Schreibmaschine, der Fakturierungsmaschine bis hin zum Computer miterlebt.

Zentrale Position für Kehr

Sehr bald nahm Kehr als kaufmännische Angestellte bei Möbel Straube eine zentrale Position ein. Ihre Zuverlässigkeit wurde von der Geschäftsleitung sehr geschätzt. "Alle ihre Aufgaben hat sie mit Sachverstand und sehr engagiert bis zu ihrem Ruhestand ausgeführt", sagten die Geschäftsführer Uwe Baumgartl und Norbert Nanz.

Beide dankten ihrer Mitarbeiterin für die gute Zusammenarbeit und würdigten in ihren Ansprachen das jahrzehntelange Engagement von Kehr, ihr Pflichtbewusstsein und die Loyalität zu ihrem Arbeitgeber. Zur Verabschiedung in den Ruhestand überreichten sie ein Blumengebinde. Auch die Kollegen bedankten sich zum Abschied mit einem Präsent.

Die zukünftige Ruheständlerin bedankte sich bei der Geschäftsleitung und ihren Kollegen für die bewegende Abschiedsfeier und lud zu einem Sektempfang mit Imbiss ein, bei dem auch die eine oder andere Anekdote die Runde machte.

So erzählte Kehr von einem Lieferanten, der in den 90er Jahren Sitzkissen angeliefert hatte, auf der Rampe stand und ihm eine starke Windböe sein Toupet hinwegfegte.

Das gesamte Personal rannte hinterher und fand nach intensiver Suche die fehlende Haarpracht in einem Gebüsch. Der Lieferant war glücklich und konnte sogar im Anschluss gemeinsam mit seinen Helfern herzlich lachen.

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