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Informativer Besuch bei der Feuerwehr: Sascha Riemer (hinten links), Dieter Richter (4. v. l.), Lisa Gnadl, Natalie Pawlik, Markus Albus und Herbert Unger.

Investitionen in die Sicherheit

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Florstadt (pm). Die SPD-Bundestagskandidatin Natalie Pawlik und die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl haben die Freiwillige Feuerwehr Florstadt in der neuen Feuerwache besucht, um sich über die Aktivitäten und Herausforderungen der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit während der Corona-Pandemie zu informieren.

Im Feuerwehrhaus wurden die beiden SPD-Politikerinnen von Stadtbrandinspektor Markus Albus und Zeugwart Sascha Riemer sowie Bürgermeister Herbert Unger, dem Vorsitzenden der SPD-Florstadt, Dieter Richter, und weiteren Gästen begrüßt. »Die Leistung unserer Feuerwehrleute kann man nicht hoch genug einschätzen. Sie setzen freiwillig immer wieder ihre Gesundheit aufs Spiel, um für unsere Sicherheit zu sorgen. Und das tun die allermeisten ehrenamtlich neben Beruf oder Familie. Das Mindeste, was wir als Politik und Gesellschaft tun müssen, ist es für eine gute und sichere Ausstattung der Feuerwehren zu sorgen. Die Stadt Florstadt und Bürgermeister Herbert Unger gehen hierbei vorbildlich voran.«, erklärt Pawlik.

Bei einer Führung durch das Gebäude überzeugten sich die Sozialdemokratinnen vom hervorragenden Zustand der 2017 erbauten Feuerwache für alle Florstädter Stadtteile. Die Feuerwehr untergliedert sich in die Einsatzabteilung mit 43 ehrenamtlichen Einsatzkräften, eine Jugendfeuerwehr mit 22 Jugendlichen (5 Mädchen und 17 Jungen) sowie eine Bambini-Gruppe (»Funkis«). »Mit unserer Wehr sind wir für 3962 Hektar und eine 8700 Einwohner zählende Stadt zuständig. Ein besonderer Gefahren- und Einsatzschwerpunkt ist das auf 1053 Hektar ausgedehnte Waldgebiet und die vielbefahrene B275«, erläutert Stadtbrandinspektor Albus.

Froh sind die Kameradinnen und Kameraden über die Wasch- und Kontrollanlage für Feuerwehrschläuche. Dadurch schaffen sie deutlich mehr Kontrollen. »Auch der Abseilturm zahlt sich aus. Mittlerweile kommen Feuerwehren aus der ganzen Umgebung, um bei uns Übungen mit der Drehleiter durchzuführen«, berichtet Zeugwart Riemer.

»Freiwillige Feuerwehren leisten ein vorbildliches bürgerschaftliches Engagement, das es zu fördern und unterstützen gilt. Neben der körperlich herausfordernden Arbeit bei Einsätzen und Hilfeleistungen, bieten die Wehren auch viele weitere Veranstaltungen und Aktivitäten an. Gerade in der Kinder- und Jugendarbeit leisten die Feuerwehren Großes. Das wollen wir unterstützen und dabei die Chancen für Integration und Inklusion nutzen«, unterstrich die SPD-Kreisvorsitzende Gnadl. »Als SPD wollen wir, dass Brandschutzerziehung Bestandteil des Schulunterrichts wird und unterstützen das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Feuerwehr. Wir müssen alles dafür tun, damit die ehrenamtlichen Feuerwehren auch in Zukunft überall voll einsatzfähig bleiben«, so Gnadl weiter.

»Die Corona-Pandemie, Unfälle, Brände und Hochwasser haben in den letzten Monaten den Einsatzkräften viel abverlangt«, zeigt sich Pawlik vom Engagement der Feuerwehrleute beeindruckt. »Jede Investition in die Feuerwehr ist eine Investition in die Sicherheit der Menschen vor Ort.«

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