Grüne: »Unger soll Ross und Reiter benennen«

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Florstadt (pm). Die Florstädter Grünen wehren sich erneut gegen die Angriffe von Bürgermeister Unger bezüglich der Mark Mockstadt.

Der Florstädter Bürgermeister beziehe sich schon zum wiederholten Male auf angebliche Gerüchte und Falschaussagen, die im Stadtteil Nieder-Mockstadt zum Thema Mark Mockstadt kursierten und auf die er reagieren müsse. Im gleichen Atemzug würden die Grünen genannt, »die sachlich klar und deutlich den ausgehandelten Kompromiss zwischen den drei Kommunen infrage stellen«. Man habe immer mit offenen Karten gespielt, schreiben die Grünen in einer Pressemitteilung. Dietmar Schmidt aus dem Ortsbeirat »Unger hingegen soll doch endlich mal Ross und Reiter benennen wenn er von Mandatsträgern spricht, die die Gerüchte verbreiten.«

Stephan Mickel aus dem Nieder-Mockstädter Ortsbeirat ergänzt: »Wir hatten abgesprochen, dass die Entscheidung über die vertragliche Abmachung zur Mark Mockstadt erst nach einer Behandlung in den Ortsbeiräten erfolgt. Das hat der Bürgermeister eingehalten. Es war aber auch Konsens, dass das Thema nicht im Wahlkampf breitgetreten werden soll. An das Letzte kann sich der Bürgermeister allerdings nicht erinnern.«

Unger habe sich bei Cäcilia Reichert-Dietzel (Ranstadt) und Norbert Syguda (Altenstadt) kollegiale Unterstützung geholt (wir berichteten). Wenn die jetzige Einigung der »kleinste gemeinsame Nenner« zwischen den Kommunen sei, habe sich Unger »von den beiden bei den Verhandlungen über den Tisch ziehen lassen«. Eine Antwort auf die Frage, was der vereinbarte Kompromiss speziell für Florstadt für Vorteile bietet, bleibe er weiterhin schuldig, so die Grünen abschließend.

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