Gartenanlage ist ein "wahres Schmuckstück"

Florstadt (nol). Im Marie-Juchacz-Haus ist am vergangenen Freitag das traditionelle Sommerfest gefeiert worden. Die Veranstaltung brachte jede Menge Abwechslung in den Tagesablauf der Bewohner und Mitarbeiter des Altenheims.

Viele Angehörige, ehrenamtliche Mitarbeiter und weitere Gäste besuchten das Sommerfest, bei dem auch die neu errichtete Gartenanlage des Hauses eingeweiht wurde. Das Fest wurde vom Leiter des Hauses, Holger Wenisch, eröffnet. Applaus brandete auf, als Wenisch dem Vorsitzenden des Fördervereins für die Sozialstation Mittlere Wetterau und Pflegeheime, Heinz Trupp, für die zahlreichen Spenden dankte, die das Altenheim bekommen hatte. Von den Geldern waren ein Klavier, Pflegerollstühle, Lifter, ein Gartenpavillon, Bänke und Hochbeete angeschafft worden. Der Förderverein habe das Haus seit 2006 mit Sachspenden im Wert von über 50 000 Euro unterstützt, wusste Wenisch. Voll des Lobes war er über die Gestaltung der Gartenanlage, die er als "wahres Schmuckstück" bezeichnete. Bauhofleiter Thomas Eckhardt und seinen Mitarbeitern zollte er höchste Anerkennung, anschließend erinnerte Wenisch an den Verlauf der Bauarbeiten. Die Gesamtfläche der Anlage beläuft sich auf 1520 Quadratmeter, die in rund 13 Monaten eingeebnet und bearbeitet wurden. Auf 300 Quadratmetern wurden Wege gepflastert, fünf neue Parkplätze angelegt, ein Gartenpavillon und Bänke aufgestellt, Hochbeete geschaffen, weitere Beete mit blühenden Sträuchern und buntlaubigen Gehölzen bepflanzt.

Der Garten sei so gestaltet worden, dass möglichst alle Sinnesorgane angesprochen würden. Die Anlage solle zum Kommunizieren, Anfassen, Riechen, Schauen, Beobachten und – wenn gewünscht – zum Arbeiten animieren. Die Mitarbeiter des Bauhofs hätten 1670 Stunden gearbeitet, ohne etwas dafür zu berechnen.

Bürgermeister Herbert Unger überbrachte die Grüße des Magistrates. Er sei stolz auf seine Mitarbeiter, meinte Unger und bescheinigte seinem Bauhof-Team eine "wahre Meisterleistung" bei gleichzeitiger Einsparung von mindestens 15 000 bis 20 000 Euro.

Die Kinder der städtischen Kita Sonnenschein aus Stammheim ernteten für ihren Auftritt viel Applaus. Unter der Leitung von Andi Schmaus und Colette Schwan hatten sie das Lied "In Tante Emmas Garten" vorgetragen. Alleinunterhalter Gerhard Radtke sorgte im Anschluss für Musik. Mit Klassikern wie "Lili Marleen" oder "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" lud er zum Singen und Schunkeln ein.

Bei Gegrilltem, später bei Kaffee und Kuchen, genossen Gäste und Bewohner die Sommerfeier.

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