Frieda Braun zieht Publikum in Bann

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Auch die jüngste Comedy-Veranstaltung bescherte dem gastgebenden Förderkreis der Kita Sonnenschein ein ausverkauftes Haus. Zum zweiten Mal war Frieda Braun zu Gast, die Kunstfigur von Komikerin Karin Berkenkopf. Sie fütterte das Publikum mit neuesten Interna aus ihrer Sauerländer Splittergruppe. Das Publikum hing ihr von Anfang an an den Lippen, verfolgte die Abenteuer der elfköpfigen Damenriege um Lisbeth, Trude, Mia, Thekla, Brunhild – und wie sie alle heißen – auf ihrer Rundreise zwischen Leidhecken, Stammheim und Dorn-Assenheim.

Auch die jüngste Comedy-Veranstaltung bescherte dem gastgebenden Förderkreis der Kita Sonnenschein ein ausverkauftes Haus. Zum zweiten Mal war Frieda Braun zu Gast, die Kunstfigur von Komikerin Karin Berkenkopf. Sie fütterte das Publikum mit neuesten Interna aus ihrer Sauerländer Splittergruppe. Das Publikum hing ihr von Anfang an an den Lippen, verfolgte die Abenteuer der elfköpfigen Damenriege um Lisbeth, Trude, Mia, Thekla, Brunhild – und wie sie alle heißen – auf ihrer Rundreise zwischen Leidhecken, Stammheim und Dorn-Assenheim.

Frieda gibt dabei Lebenstipps, schildert die abgefahrensten Situationen mit ihrer ihr eigenen Komik und zelebriert die absichtlich vertauschte Nutzung von Fremdwörtern. Bestes Beispiel ist der VW Chicorée, statt Scirocco, oder Männerschweiß, der mit Phänomenen statt Pheromonen versetzt ist, oder der Mann, der ein Rechtshändler statt eines Rechtshänders ist. Schön auch, wenn die Splittergruppe mit drei Autos im "Torso" unterwegs ist, wenn ein Paar schon seit Jahren miteinander "lädiert" ist, oder wenn jemand wie ein Aztek" lebt, nur weil er nicht mehr raucht und trinkt.

Heiter und unterhaltsam berichtet Frieda vom neuen Staubsaugerroboter "Robi Vorwerk", der seinen Besitzern mehr Freude bereitet als alle Enkelkinder zusammen. Findet er einen seit Jahren verschollenen Schlüssel, bekommt er als Dankeschön ein paar Kartoffelchips zerbröselt. Aberwitzig gestaltet sich auch der Verkaufsabend mit Spielzeug für Erwachsene mit Strangulierware, Anlassbekleidung und batteriebetriebenen "Zigarren". Amüsant auch die Männlein-Weiblein-Vergleiche beim Toilettengang oder beim Einkaufen. Männer gehen demnach in einen Laden, um eine blaue Hose zu kaufen. Ist die in seiner Größe nicht da, kehrt er nach Hause zurück. Ausnahmen gibt’s höchstens im Baumarkt. Frauen gehen in den Laden, um sich nur mal umzuschauen. Und haben dann allerhand Strategien, um doch nichts kaufen zu müssen. Das geht von der Frage nach "ausgestorbenen Farben" bis sogar zum dressierten Hund, der aufs Stichwort bewusstlos umfällt und schleunigst zum Tierarzt muss. Ein gelungener Abend, der auch denen gefiel, die dem ersten Teil vor fünf Jahren nicht beiwohnten.

Vom Erlös, das kündigte Fördervereinsvorsitzender Peter Herget in der Pause auf Nachfrage an, wird schon bald ein E-Piano angeschafft. Die Kita Sonnenschein hat sich bekanntlich bereits vor Jahren in Richtung der musikalischen Früherziehung entschieden. Mit dem Um- und Anbau zur Erweiterung der Kita, der noch im alten Jahr seiner Bestimmung inoffiziell übergeben wurde, wird ein zweites Instrument benötigt. Vor Jahren bekam die Kita bereits ein Klavier gespendet, das sich reger Betriebsamkeit erfreut. Es darf allerdings nicht auf Böden mit Fußbodenheizung stehen. Deshalb soll für die neuen Räume ein E-Piano angeschafft werden. Das übernimmt Kita-Erzieher Andi Schmaus, der in der Musikszene zu Hause ist.

Ansonsten finanziert der Förderverein Veranstaltungen und Ausflüge für die Kinder und die Musikpädagogik mit.

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