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Eine Aktion von »Feuerwehr@home« sind Tüten voller Steckkartoffeln.

Engagierte Betreuer

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Florstadt (pm). Wo kommen die Kartoffeln her? Die Antwort kennen die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr Florstadt längst, doch dieses Jahr konnten sie selbst mitansehen, wie die Pflanzen wachsen. Da wegen Corona das traditionelle Kartoffelstecken bei Familie Grünewald nicht wie gewohnt stattfinden konnte, integrierten die Betreuer es im Projekt »Feuerwehr@home«.

Normalerweise dürfen die Kinder im Frühjahr auf dem Feld von Familie Grünewald Kartoffeln stecken und diese im Spätsommer wieder ausmachen. Die selbst geernteten Kartoffeln werden dann in der Gruppe verarbeitet und zu einem gemeinsamen Essen in Form von Pommes oder Kartoffelpfannkuchen zubereitet. Um dieses Highlight trotz Corona stattfinden zu lassen, erhielten die Kinder diesmal Kartoffelpflanztüten für zu Hause. Jedes Set beinhaltete Steckkartoffeln, die von Grünewalds zur Verfügung gestellt worden waren, sowie Erde und eine Anleitung. Etwas Süßes zur Stärkung durfte nicht fehlen. Beim Verteilen der Tüten freuten sich die Betreuer, dass sie viele Kinder an diesem Tag auf Distanz wiedersehen konnten.

Mittlerweile ist die Zeit reif, die Kartoffeln zu ernten. Die Kinder haben sichtlich Spaß daran, die Erträge ihrer Arbeit in den Händen zu halten. Anhand von Bildern und Videos haben sie die Betreuer über das Einpflanzen, das Wachstum und die Ernte auf dem Laufenden gehalten.

Trotz der neuen Form des Kartoffelsteckens vermissten die Kinder die gemeinsame Zeit auf dem Feld, den Spaß beim Traktorfahren, Auflesen und Zubereiten der Kartoffeln. So war die Freude groß, als die aktuelle Pandemielage es zuließ, dass sie zumindest zum Kartoffelausmachen zu Familie Grünewald kommen durften. Das positive Feedback habe die Jugendwarte und Betreuer in ihrer Arbeit bestärkt.

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