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Rochsane Mentes (hinten) erklärt, wie Verschwörungstheoretiker vorgehen - gerade in Zeiten von Corona.

Demokratie in Zeiten von Corona

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Florstadt (pm). Zum Stammtischgespräch unter der Überschrift »Demokratie in Zeiten von Corona« hatte die CDU Florstadt kürzlich an den »Lieblingsplatz« in Stammheim eingeladen. Das aktuelle Thema habe viele Bürger interessiert und zu einer ausgiebigen Gesprächsrunde angeregt, wie die Partei im Anschluss mitteilt.

Referentin Rochsane Mentes beschäftigt sich als Fachstellenleiterin von »BuntErLeben - Gemeinsam für Vielfalt und Respekt« beruflich mit dem Thema Demokratie in allen Facetten. Sie habe es mit ihren Ausführungen über Verschwörungsideologien verstanden, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen, heißt es in der Pressemitteilung. Mentes zeigte auf, dass Verschwörungstheoretiker in der Regel keine konkreten Maßnahmen kritisierten, sondern vielmehr Feindbilder schafften und Schuldige bestimmten. Dies habe man auch bei den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in der jüngsten Vergangenheit beobachten können. Dabei seien nicht konkrete Maßnahmen der Regierung gegen die Pandemie kritisiert worden, sondern stattdessen, dass die getroffenen Maßnahmen einen anderen Hintergrund als den Gesundheitsschutz hätten und diese damit die demokratische Struktur des Staates aushebelten.

Die Bürger informierten sich heute wegen der pandemiebedingt eingeschränkten sozialen Kontakte verstärkt über Online-Angebote. Verschwörungsideologien und auch sogenannte Fake News begegneten uns damit verstärkt im Alltag. Im Gespräch mit Referentin Mentes wurden die Zuhörer dafür sensibilisiert, und auch Handlungsstrategien wurden erörtert.

Der Abend endete mit einer sehr intensiven und kontroversen Diskussion darüber, ob gelebte Diversität die Gendersprache im deutschen Sprachgebrauch notwendig mache.

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