Dach des Sauerbrunnens erst einmal abgedichtet

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Anfang der Woche ist das Kupfer vom Dach des Sauerbrunnens gestohlen worden (die WZ berichtete). Vom Täter gibt es noch keine Spur, doch zumindest steht die Stadt nun nicht mehr unter Zeitdruck: Dachdecker Karl-Gerhard Stiebeling hat zusammen mit Claus-Peter Opper den denkmalgeschützten Sauerborn oben abgedichtet, damit kein Wasser ins Holz eindringen kann.

Anfang der Woche ist das Kupfer vom Dach des Sauerbrunnens gestohlen worden (die WZ berichtete). Vom Täter gibt es noch keine Spur, doch zumindest steht die Stadt nun nicht mehr unter Zeitdruck: Dachdecker Karl-Gerhard Stiebeling hat zusammen mit Claus-Peter Opper den denkmalgeschützten Sauerborn oben abgedichtet, damit kein Wasser ins Holz eindringen kann.

Stiebeling ist zwar Ortsvorsteher von Nieder-Mockstadt, ist aber zusammen mit seinem Kollegen Opper, Ortsvorsteher von Staden, regelmäßig in allen Stadtteilen unterwegs, um etwa die Grillhütten instand zu setzen. "Auch die Tafeln an den Ortseingängen erneuern sie gerade", erzählt Bürgermeister Herbert Unger und lobt diesen außerordentlichen ehrenamtlichen Einsatz.

Die Stadt will nun zusammen mit dem Stadener Ortsbeirat und dem Verkehrsverein überlegen, wie das Dach des Sauerborns langfristig geschützt werden kann. Klar ist: Ein Kupferblech wird es nicht mehr werden, denn die Gefahr ist laut Unger zu groß, dass Diebe erneut zuschlagen könnten. Infrage kommen zum Beispiel Zinkblech oder Schiefer. Wenn eine Entscheidung gefallen ist, heißt das aber noch nicht, dass der Brunnen dann auch sofort eine neue Dachhaut erhält: "Handwerker sind aktuell schwer zu bekommen", sagt Unger, "das liegt nicht in unserer Hand."

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