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Buntes Fest in Streuobstwiesen

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Von: red Redaktion

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In den Streuobstwiesen wird einiges geboten. © pv

Florstadt (pm). Der Arbeitskreis »Streuobstwiesen in Florstadt« hatte jetzt zum zweiten Mal zu einem bunten Apfelfest in die Ober-Florstädter Streuobstwiesen eingeladen. Dabei gab es wieder Wissenswertes und Kulinarisches rund um den Apfel.

Diverse Geräte zur Bewirtschaftung einer Streuobstwiese wurden vorgestellt und erläutert, darunter ein Mäher für hohes Gras, weil man die Wiesen zum Schutz von Vögeln und Insekten erst ab Juli mähen sollte. Gezeigt wurde auch eine moderne Apfelpresse, die am Vortag bereits zum Einsatz gekommen war, um die erforderliche Menge an Saft bereithalten zu können.

Der eingeladene Pomologe konnte krankheitsbedingt nicht kommen, stattdessen gab es ein persönliches Beratungsangebot zur Hochstamm-Bestell-Aktion des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), des Obst- und Gartenbauvereins und der Stadt Florstadt. Hartmut Wielitsch war mit vielen Besuchern im Gespräch.

Außerdem stellten Helmut Bommert, Birgit Bommert, Wolfgang Alt und Ernst Petri Steinkauzröhren vor. Steinkäuzchen finden heutzutage zu wenige Nistplätze, das Aufhängen und Betreuen von Röhren an geeigneten Standorten kann helfen, die Population zu erhalten. In der Gemarkung von Florstadt hängen derzeit etwa 40 Nisthilfen.

Kinderprogramm kommt gut an

Neben frisch gekeltertem Apfelsaft und Birnensaft gab es eine Kuchentheke mit Apfel- und Pflaumenkuchen sowie Apfelwein und Kaffee. Am Bienenstand gab es Informationen über die Imkerei, Honig aus Heuchelheim sowie Met und Honiglikör.

Große Resonanz fand auch das Kinderprogramm mit Apfel-Stempelbildern, selbst gemachten Apfelspiralen und Apfelspaghetti sowie bemalten Holunderketten. Die Nussknackmaschine war bis zu Schluss im Einsatz. Apfelkönigin Johanna I. kam mit einer Abordnung des Obst- und Gartenbauvereins Niederhöchstadt, verteilte Autogramme, verschenkte kleine Kochbücher und kredenzte leckere Tafeläpfel. Die Sorte war der »Geheimrat Dr. Oldenburg«, ein Apfel, der bereits Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet worden ist.

Das Organisationsteam mit Hartmut Wielitsch, Raymund Wolf, Monika Rhein, Tobias Hildebrand, Michael Muche, Isabell Büchel und Gudrun Neher bedankte sich beim Rewe-Markt für die Spenden und bei den vielen Helfern für den reibungslosen Ablauf.

Florstädter können noch bis zum 17. Oktober hochstämmige Obstbäume bestellen. Den Bogen gibt es bei Hartmut Wielitsch (0 60 35/75 60, hartmut.wielitsch@web.de). Sie werden am 18. November auf dem Bauhof ausgegeben.

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