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Die tierischen »Prüflinge« mit ihren Haltern beim Test in Florstadt.

Alltagstauglichkeit getestet

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Florstadt (pm). Der Schäferhundeverein Florstadt hat kürzlich eine Begleithundeprüfung veranstaltet. Auch die Alltagstauglichkeit der Hunde wurde dabei getestet. Die Prüfung wurde von Leistungsrichter Jürgen Heß und Prüfungsleiter Reiner Löbens vorgenommen. Es starteten acht Begleithunde, zudem zwei Hunde in der Sparte IGP-1 (Internationale Gebrauchshundprüfung) und einer in der SPr-1 (Schutzdienstprüfung).

Bevor der Hundehalter die Begleithundeprüfung ablegen kann, muss er bei einem Sachkundetest zunächst nachweisen, dass er über das notwendige Grundwissen der Hundehaltung verfügt. In der Begleithundeprüfung selbst wird der Hund auf seine Alltagstauglichkeit überprüft. Dabei liegen die Schwerpunkte auf Verkehrssicherheit, Sozialverträglichkeit, Unbefangenheit und Gehorsam.

Der Hund zeigt im ersten Teil der Prüfung auf einem eingezäunten Grundstück, dass er sich problemlos von seinem Halter durch verschiedene Situationen und Aufgaben führen lässt. Hierbei läuft er angeleint und anschließend nicht angeleint mit seinem Halter »bei Fuß«. Der Hund muss sich absetzen und ablegen, während der Halter sich von ihm entfernt und ein weiterer Hund in Entfernung frei abliegt, dessen Halter nicht bei ihm ist.

Im zweiten Teil wird das Verhalten des Hundes im öffentlichen Raum und im Straßenverkehr geprüft. Er begegnet einer Personengruppe, Radfahrern, Autos, Joggern und anderen Hunden. Zusätzlich wird er kurzfristig angeleint alleine gelassen, um sein Verhalten gegenüber vorbeigehenden Hunden und Fußgängern zu beurteilen. Die nachgewiesene Alltagstauglichkeit eines Hundes ist eine wichtige Grundlage für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Tier. Dabei ist sie auch eine strikte Grundvoraussetzung für alle Hundesportarten. In einigen Bundesländern, zum Beispiel in Niedersachsen, ist sie eine Grundvoraussetzung zur Hundehaltung.

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