+

Elvis-Splitter

  • schließen

Das Elvis-Autogramm

Viele Bad Nauheimer besitzen ein Autogramm mit der Unterschrift des King of Rock ’n’ Roll. Nicht jeder möchte diesen Schatz in der heimischen Schublade aufbewahren. Eine Frau suchte den Kontakt zu Thomas Dröscher vom Hotel Grunewald. Da Elvis hier einst residierte und viele Fans dem Hotel ihren Besuch abstatten, sei das Autogramm hier viel besser aufgehoben. "Uns wurde das Original als Leihgabe zur Verfügung gestellt", freut sich Dröscher. Der hat für das gute Stück einen passenden Platz im großen Esszimmer gefunden. Hier kann es von Fans und jedem anderen Besucher in Augenschein genommen werden.

Der gebastelte Elvis

Als die Kinder der Kita Zwanzig 11 vor geraumer Zeit das Hotel Grunewald besuchten, hatten sie ein besonderes Geschenk dabei. Als Dankeschön überreichten die Kleinen dem Hotelier ein Unikat. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen hatten sie den King mit vielen liebevollen Details gebastelt. Eine wirklich schöne Idee, findet Geschäftsinhaber Thomas Dröscher. Das originelle Gastgeschenk hat einen besonderen Platz im Haus erhalten.

Originelle Werbeidee

Wenn zwei große Veranstaltungen, das Elvis-Festival und die Selbsthilfemeile, zeitgleich stattfinden, darf man kreativ werden und beides ein wenig verknüpfen. Das dachte sich Michael Schwaninger, der am Stand Nr. 46 auf Cochlea-Implantate und Hörbehinderungen aufmerksam gemacht hat. Das von seiner Frau angefertigte originelle Plakat erfreute sich großer Aufmerksamkeit. "Sie können Elvis nicht mehr hören? Hier gibt’s Rat", lautete der werbewirksame Slogan. Beratungen rund ums Thema "Taub und trotzdem hören" gab es vom Cochlear-Implantat-Verband Hessen-Rhein-Main. Schwaninger selbst trägt ein Implantat und hört Elvis-Musik ganz gern.

Die Oldtimer-Panne

Nicht nur Elvis-Fans, auch Freunde fahrbarer Oldtimer tummelten sich haufenweise in Bad Nauheim. Ein Hauptanziehungspunkt war die Classic-Car-Tour. Ein betagter Wagen gab dabei in Höhe des Aliceplatzes den Geist auf. Schnell wurden viele Besucher aktiv und schoben das Auto in die Bushaltebucht. Einen längeren Stau gab’s trotzdem: Zuschauer standen auf der Straße, um die Szene zu fotografieren. Der Fahrer einer Stretchlimousine parkte vor dem Pannen-Oldtimer, um Starthilfe zu geben. Gemeinsam brachten sie das gute Stück wieder zum Laufen.

Die Zugaben

Das Wetter spielte bei den Elvis-Feierlichkeiten ganz gut mit - abgesehen von ein wenig Regen am Samstag und Sonntag-Nachmittag. Hardcore-Fans ließen sich vom tröpfelnden Nass nicht die Laune verderben, tanzten am Sonntag schirmlos vor der Bühne auf dem Aliceplatz. Schnell lachte die Sonne wieder, eine Zugabe wurde fällig. Reichlich Zugaben gab’s auf der Bad Nauheimer Parkstraße - immer wieder Autos. Stau am Samstag und Sonntag. Motorradfahrer, die keine Lust hatten, sich zwischen den Autos durchzuschlängeln, benutzten einfach die breiten Bürgersteige.

Der Regenschutz

Dunklen Wolken und Nieselregen musste am Donnerstag mit einem besonderen Schutz begegnet werden. Das Salzgebäck war von Mitgliedern des Elvis-Presley-Vereins mit einem weiteren Pappteller abgedeckt worden. Den lüftete Bürgermeister Dirk Antkowiak. Schnell griffen Erste Stadträtin Marion Götz und Museumsleiter Johannes Kögler zu.

Wiedersehen

Nicht zum ersten Mal war Bill "Superfoot" Wallace in Friedberg. 1978 hatte Horst Leneis, Trainer beim KSV, mit dem Elvis-Freund ein Kick-Box-Training in der US-Kaserne und in Usingen angeboten. "Es dauerte einen Moment, dann konnte er sich sehr genau erinnern", freute sich Leneis nach dem Wiedersehen im Hof des Museums.(bk, cor, har/Fotos: cor, lod, pv)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare