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Christoph Amend

Eine Reise durch die Republik

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Gießen(pm). "Was ist aus dem Land geworden, in dem ich aufgewachsen bin?" Diese Frage hat sich Journalist und Autor Christoph Amend gestellt. Der gebürtige Gießener (Jahrgang 1974), in Langgöns aufgewachsen und in Butzbach zur Schule gegangen, ist heute Chefredakteur des Zeit-Magazins und Herausgeber der Weltkunst, dem Kunstmagazin der Zeit. Für sein Buch "Wie geht’s dir, Deutschland?", das im August bei Rowohlt erschienen ist, war die eingangs gestellte Frage der rote Faden. Amend ist durch sein Heimatland gereist, hat ganz unterschiedliche Menschen getroffen. Am Dienstag, 26. November, um 19.30 Uhr wird Amend im Forum der Volksbank Mittelhessen im Schiffenberger Weg 110 in Gießen aus seinem Buch lesen und sich im Anschluss den Fragen von Moderator Dr. Lars Witteck stellen.

Schon vor 15 Jahren hatte Amend die Großväter dieser Republik besucht. Er hat mit Richard von Weizsäcker, Egon Bahr, Hellmuth Karasek, Joachim Fest, Erich Loest und dem Gießener Horst-Eberhard Richter über ihre Erfahrungen mit diesem Land gesprochen. Nun trifft er Frauen und Männer aller Generationen, um herauszufinden, wie es Deutschland heute geht. So besuchte er unter anderem Herbert Grönemeyer, Hellmuth Karaseks Tochter Laura, Jens Spahn und Lena Meyer-Landrut. Und er traf Menschen, die ihm mehr über die Spaltung des Landes erzählen können. Eine 19-Jährige, die die AfD im Unterricht durchgenommen hat, oder eine 95-Jährige, die als Flüchtling nach Deutschland kam und heute selbst Angst vor Fremden hat. Mit seinem 75-jährigen, noch im Krieg geborenen Vater, streitet er sich über die politische Lage. Auch in Gießen wird sich Amend den Fragen stellen, wie es Deutschland geht - und wie es für Deutschland weitergeht. (Foto: pm)

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