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Die "rustikalen Sänger" der Goldkehlchen tragen auf dem Pfarrhoffest heimatverbundene Weisen vor.

Zwei Tage feiern im Pfarrhof

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Echzell-Gettenau(arc). Gutes Essen, gute Unterhaltung und ein vertrautes Miteinander haben auch in diesem Jahr wieder viele Besucher zum Pfarrhoffest nach Gettenau gelockt. Ein bisschen windig, manchmal ein wenig feucht von oben, aber alles kein Grund, nicht hinzugehen oder die Veranstaltung vorzeitig zu verlassen.

Am Freitagabend hatte der Kirchenvorstand wieder ein Familienprogramm auf die Beine gestellt, das wirklich für alle Altersklassen etwas bot und von einheimischen Gruppen ebenso gestaltet wurde wie von der Band "Akustik All Stars" aus Hungen, die mit einem breiten Repertoire von Classic Rock über Balladen bis Irish Folk und Country den Abschluss des Programms bildete.

Zuvor allerdings trug der Musiktreff der Region West des Dekanats als Eisbrecher auf mit Liedern zum Mitsingen von Kirchentagen sowie aus dem Gospel- und Spiritualbereich. Das Mitsingen der vielen Gäste fiel dabei ein wenig dürftig aus, was nicht an der Darbietung des Musiktreffs lag, sondern an den leckeren Würsten vom Grill zusammen mit den gespendeten Salaten. Mit vollem Mund lässt sich schlecht mitsingen, was der Stimmung jedoch nicht schadete.

Frisch gestärkt traten danach die "Goldkehlchen", der Chor des TV Gettenau, an. Zu den "rustikalen Sängern" zählen vor allem ehemalige Handballer aus Gettenau, die heimatverbunden vor allem Volkslieder anstimmten und hierbei auch auf regionalen Bezug der Mundarttexte achteten.

Doch war das Pfarrhoffest am Freitag noch nicht vorbei. Alles war vorbereitet, die Bänke standen, die Zelte und die Kabel waren verlegt, was sprach also gegen eine weitere Veranstaltung am Samstag? War das Fest am Freitag von der Kirchengemeinde Gettenau organisiert worden, nutzten die Gemeinden der Region West im Dekanat den Pfarrhof am Samstag für eine DJ-Party. Die sollte vor allem Junge und Junggebliebene ansprechen, die gerne einfach mal "abtanzen" wollten.

Melanie Hihn vom Gettenauer Kirchenvorstand bedankte sich bei den vielen Helfern und freute sich besonders über viele neue Gesichter in deren Reihen, die in diesem Jahr "einfach da waren". Das Pfarrhoffest gibt es schon seit 20 Jahren, und die Unterstützer der ersten Generation sind auch nicht mehr die Jüngsten. Wenn jetzt junge Helfer dazukommen, wird das Fest sicher auch die nächsten Jahrzehnte bestehen bleiben, ist Hihn sich sicher.

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