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Das "Wir" im Verein neu beleben

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Echzell(pm). Der scheidende Vorsitzende Thorsten Bartelmus konnte vor einiger Zeit zahlreiche Mitglieder zur Hauptversammlung des Tennis- und Freizeitclubs (TFC) 1998 Echzell begrüßen. "Ein mutmachendes Statement auf dem Weg, das ›WIR‹ im Verein neu zu definieren", schreibt der TFC in einer Pressemitteilung über das rege Interesse der Mitglieder.

Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die Verstorbenen wurden die einzelnen Rechenschaftsberichte abgelegt und der Vorstand entlastet.

Wolfgang Liepold neuer Vorsitzender

Auch Neuwahlen standen auf der Tagesordnung. Der Vorstand für die kommenden beiden Jahre sieht demnach wie folgt aus: Vorsitzender Wolfgang Liepold, Geschäftsführer Frank Huesmann, Mitgliedermanager und Breitensportwart Wolfgang Liepold, Sportwart Christian Lange, Jugendwart Dirk Holler, Anlagenmanager Ulrich Gorr, Schriftführerin und Pressewartin Tatjana Lange, Festausschussvorsitzende Jutta Roos.

Cindy Heller legte letztmalig Rechenschaft vor den Mitgliedern des Vereins ab, denn ihren Bericht bei der Versammlung schloss sie mit dem Hinweis, dass sie für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Der anhaltende Beifall des Plenums galt Hellers außergewöhnlichen Leistungen für den Echzeller Tennisverein. Am 23. Januar 1986, also vor mehr als 34 Jahren, hatte die Mitgliederversammlung Cindy Heller als Jugendwartin bestellt. In den folgenden Jahren galten ihr unermüdliches Gestalten und Organisieren dem Jugendbereich. Auch den wachsenden Anforderungen, zum Beispiel durch Schule, stellte sie sich. Als kleines Dankeschön für ihren vorbildlichen Einsatz für die Tennisjugend in Echzell erhielt Cindy Heller von Thorsten Bartelmus einen Blumenstrauß. Heller wird sich nicht aber komplett aus der Vereinsarbeit zurückziehen: Im Jugendausschuss wird sie sich weiter um die Kinder und Jugendlichen im TFC kümmern.

Danach ging es um die Einladung des Vorstands an alle Mitglieder, das "Wir" im TFC neu zu beleben. Diese Initiative habe viele Gründe, teilt der Verein weiter mit, etwa die Mitgliederentwicklung, auch und gerade in Verbindung mit der Jugendförderung, und resultierend daraus auch die Zukunftssicherung des Vereins. "Daraus folgert die Überzeugung, sich an frühere Tugenden erinnern zu müssen. Unsere positive Entwicklung in den letzten Jahren hat unsere Devise von 2013/2014 bestätigt: Weg vom Jammern, Weinen und Wehklagen. Hin dazu, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, eigene Ideen zu entwickeln und eigene Potenziale im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu nutzen."

Ein neu gelebtes "Wir" im TFC biete genügend Chancen und Möglichkeiten, ist sich der Vorstand sicher. Es sei allerdings eine Gemeinschaftsaufgabe für alle Mitglieder, von der letztlich auch alle profitierten. Der Aufruf lautet: "Jedes Mitglied ist eingeladen und aufgefordert, sich aktiv daran zu beteiligen."

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