Walnussbaum gepflanzt

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Echzell (pm). »Wüsste ich, dass morgen die Welt unterginge, so pflanzte ich noch heute ein Apfelbäumchen«, soll Martin Luther gesagt haben. Nach diesem Motto wurde in der vergangenen Woche ein junger Walnussbaum auf dem Gelände des Waldorfkindergartens Bingenheim gepflanzt. Mit dem Bäumchen setzen die Bingenheimer ein Zeichen für die Zuversicht in die Zukunft:

Sturmstabil gepflanzt, soll er vielen kommenden Generationen Freude bereiten.

Der junge Baum ist eine Ersatzpflanzung für eine abgestorbene und gefällte Birke. Damit er sich gut und tief verwurzeln kann, hat ein Bagger die Pflanzgrube tiefgründig vorbereitet. Der aufgebaggerte Boden wurde mit Sand vermischt wieder verfüllt. Darauf wurde dann der wurzelnackte Sämling der Sorte »Juglans Regia« in reifen Kompost mit etwas Urgesteinsmehl gepflanzt.

Dieses aufwendige Pflanzverfahren wird angewendet, um auf hochverdichteten Böden gute Wachstumsbedingungen für hochstämmige Bäume zu schaffen. So hat der Pfahlwurzler gute Aussicht, auch starken Stürmen standzuhalten und in Würde zu altern.

Die ersten Walnüsse werden die jetzigen Kindergartenkinder aber erst als junge Erwachsene nach 15 Standjahren ernten können. Der Waldorf-Bau- und Förderverein hatte die Organisation für den Waldorfkindergarten übernommen.

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