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Am Fischteich lädt Kulinarisches zum Verweilen ein.

Vier Stationen, vier Biersorten

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Echzell-Bisses(sto). Teils starker Regen hatte der Wetterbericht für Fronleichnam angekündigt. Doch das konnte die Freunde der Bisser Bierwanderung nicht abhalten. Schließlich gibt es Schirme und entsprechende Kleidung, um dem Regenwetter zu trotzen. Zudem hatten die beiden veranstaltenden Vereine, die Freiwillige Feuerwehr Bisses und die Sportfischer Echzell, auch an den Stationen in der Natur ausreichend Zelte und Großregenschirme aufgestellt. Obwohl am Tag meistens die Sonne vom Himmel auf die gut 200 Hektar große Gemarkung Bisses schien, erfüllten diese bei gelegentlichen heftigen Schauern und Gewitter ihre Funktion.

Die Anzahl der Besucher konnte nur geschätzt werden, da auch Besucher von der empfohlenen Route abwichen. Zumindest freuten sich die Veranstalter über einen guten Absatz von Essen und Getränken. Als nach Mitternacht der letzte Zapfhahn am Brandweiher nach oben gedreht werden musste, war trotz mehr eingekaufter Ware als im Vorjahr alles abgesetzt. "Danach könnten es 1000 Besucher gewesen sein", scherzte der Feuerwehr-Vorsitzende Raphael Umsonst und schätzte die Bier-Wanderer auf knapp 500 Personen.

Die Sportfischer und die Feuerwehr empfahlen, am Brandweiher zu starten. Dort konnte man eine oder alle vier Biersorten, die an den vier Stationen angeboten wurden, kosten und einen Favoriten ausmachen. Aber auch nicht alkoholische Getränke waren im Angebot. Denn die nun seit Jahren am Fronleichnamstag angebotene Bierwanderung ist trotz ihrer kulinarischen Ausrichtung zugleich eine Tour durch die Natur. Nach dem Start am Brandweiher stoppte der Wanderer an Station eins am Feuerwehrgerätehaus. Die Biersorte: Augustiner Bräu hell. Dazu: selbstgemachte Frikadellen im Brötchen. Weiter über die Georgenstraße führte der Weg an den westlichen Ortsrand zur Horloff. Hier glänzte aus den Gläsern das Urfränkische Landbier. Dazu gab es Bierbeißer und Brezeln. An der Horloff entlang nordwärts ging es weiter zum Fischteich. Schließlich passierten die Wanderer wieder die Kreisstraße und mussten eine Steigung zum Waldrand bewältigen. Dies gelang dank der am Fischteich zu sich genommenen Hackfleisch- und Fischbrötchen sowie des Biers Zötler 1447 aus der Privatbrauerei Zötler aus Rettenberg im Oberallgäu. Am Waldrand angekommen, begrüßte den Wanderer der Duft der echten Bratwurst vom Ortenberger Kalten Markt. Und zum Nachspülen passte gerade an diesem warmen Sommertag das spritzige Andechser Hell.

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