In der "Wirbelwindgruppe" werden Kinder ab einem Jahr betreut.
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In der "Wirbelwindgruppe" werden Kinder ab einem Jahr betreut.

Neustart mit neuem Namen

  • vonred Redaktion
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Echzell(pm). Ein Jahr ist es her, dass die Kinder und Erzieherinnen aus dem Kindergarten "Rappelkiste" in die Container vor dem Hauptgebäude umgezogen sind. In den Räumlichkeiten aus den 1950er Jahren wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt, um den aktuellen rechtlichen Vorgaben Genüge zu tun und um eine Nutzung mit erweitertem Altersspektrum zu ermöglichen.

Künftig können dort auch Kinder ab einem Jahr betreut werden. Nun ist die Einrichtung wiedereröffnet worden - und sie hat auch einen neuen Namen erhalten, wie Bürgermeister Mogk mitteilt.

Außengelände bis Jahresende neu

Während der Sanierungsarbeiten wurden alle Räume mit neuem Bodenbelag ausgestattet. Die Wände erhielten einen neuen Anstrich, und die Decken wurden mit einer Wärmedämmung und Schallschutzplatten ertüchtigt. Außerdem wurde der Personalbereich komplett erneuert und erhielt auch eine maßgeschneiderte Küche. Es wurden neue Verschattungen (Rollos) und neue Lampen installiert sowie neue Möbel angeschafft.

Der neue Waschraum für den U3-Bereich ist unter anderem mit einem Wickeltisch ausgestattet worden. Zudem wurden viele kleinere Verschönerungsarbeiten und verschiedene Arbeiten an der Haustechnik durchgeführt.

Nach den Sommerferien war es dann so weit, und die neuen Räume konnten für alle Kinder wieder geöffnet werden. In drei Gruppen, die Platz für verschiedene Altersstrukturen bieten, können nun zukünftig Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren betreut werden. Das Land Hessen hat sich an den Kosten für den Umbau mit 412 000 Euro beteiligt.

"Bis zum Ende des Jahres soll auch das Außengelände mit dem neuen U3-Bereich erneuert werden", berichtet Mogk. Und weiter: "Diese Neustrukturierung hat uns gleichzeitig dazu bewogen, unserem Kindergarten einen neuen Namen zu geben: Aus dem Kindergarten Rappelkiste wird die Kindertagesstätte Abenteuerland."

Einen Dank richtet Mogk an das Architekturbüro, welches die Planungen für die Umbau- und Sanierungsarbeiten erstellt hatte, sowie an die ausführenden Firmen und ihre Mitarbeiter, die für einen zügigen und reibungslosen Bauablauf gesorgt hätten.

Derzeit kein Tag der offenen Tür

Auch seine Mitarbeiter in der Bauverwaltung lobte Mogk: Sie hätten die Maßnahme mit fachlicher Kompetenz und großer Geduld von Beginn an begleitet. "Zu guter Letzt gilt der Dank dem ganzen Kindergartenteam und den Kindern, die diese ungewöhnliche Zeit gemeinsam auf spielerische Art gemeistert haben."

Vielleicht gebe es irgendwann auch die Möglichkeit für einen Tag der offenen Tür, um die neuen Kita-Räume der Öffentlichkeit vorzustellen, hofft der Bürgermeister.

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