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Der KCB ehrt seine Gründer.

Närrische Stimmung im Sommer

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Echzell-Bingenheim(sto). Verrückt sind sie nicht, die Bingenheimer - oder vielleicht doch ein bisschen, im positiven Sinn. Am Samstagabend jedenfalls erklang in der Sampo-Halle ein mehrfaches "Bingenheim Helau". Ein Ruf, den man in der närrischen Zeit erwartet, nicht im Juni. Doch er passte, schließlich feierte der Kultur- und Carnevalverein Bingenheim 22-jähriges Bestehen. Der Verein war am 13. Juni 1997 gegründet worden. Einen Rückblick gab die langjährige Organisationsleiterin Monika State.

Verrückt ging es in diesen 22 Jahren schon oft zu, jedoch immer mit gesteckten Zielen. Dies dokumentiert die Vereinsentwicklung. Wie der Vorsitzende Tobias Stete erläuterte, gab und gibt es mehrere wichtige Ziele. So will der KCB das Kultur- und Carnevalsgut im Ort erhalten und fördern. Außerhalb der fünften Jahreszeit steht die Jugendarbeit im Vordergrund. Neben den Fastnachtsveranstaltungen entwickelte sich die Märchentheaterreihe zu einer festen Größe, die stets eine große Resonanz findet. Gerade bei Veranstaltungen mit den jungen Mitgliedern legt man Wert darauf, deren Persönlichkeitsbildung zu unterstützen. Hinzukommen Brauchtumsfeste wie Ostern oder Nikolaus. Zur Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls zählen Familienfeste und Ausflüge.

Unter den Gästen befanden sich auch die Ortspfarrer. Der katholische Geistliche Wolfgang Kaiser stand einst selbst in der Bingenheimer Bütt. Sein evangelisches Pendant Joachim Sylla äußerte die Hoffnung, dass Kirchengemeinde und KCB bald gemeinsam etwas veranstalten werden. Durch das Programm des Abends führte Michael Bernert.

Hauptpunkt war die Ehrung der Gründer des 262 Mitglieder starken Vereins, die alle eine Urkunde erhielten. Der Bezirksvorsitzender der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval, Sven Haase, nannte den KCB in seiner Vielfältigkeit eine Perle im Verband und zeichnete drei Bingenheimer für 22 Jahre ununterbrochene Tätigkeit im Vorstand mit dem Verdienstorden in Gold aus: Astrid Stapp, die als Schriftführerin und bei Veranstaltungen im Hintergrund wirkt, Monika Stete als Organisationsleiterin von der ersten Stunde an die treibende Kraft und Hauptideengeberin sowie ihr Mann Harald Stete, der 18 Jahre Vorsitzender war, danach Zeugwart, heute Beisitzer.

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