Im malerischen Sankt Martin

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Sankt Martin und Umgebung waren das Ziel der diesjährigen Viertagefahrt der Echzeller Wanderfreunde. Am 31. Mai machten sich am Morgen 36 erwartungsvolle Teilnehmer mit dem Bus auf den Weg dorthin. Unterbrochen wurde die Fahrt durch einen Aufenthalt in Ladenburg, einer Stadt am Neckar.

Sankt Martin und Umgebung waren das Ziel der diesjährigen Viertagefahrt der Echzeller Wanderfreunde. Am 31. Mai machten sich am Morgen 36 erwartungsvolle Teilnehmer mit dem Bus auf den Weg dorthin. Unterbrochen wurde die Fahrt durch einen Aufenthalt in Ladenburg, einer Stadt am Neckar.

1906 gründete hier Carl Benz die Firma "C. Benz und Söhne". Nach einer Besichtigung der spätmittelalterlichen Altstadt und Mittagspause ging es weiter zum Hotel.

Der malerische Wein- und Luftkurort Sankt Martin, auch eines der schönsten Dörfer Deutschlands genannt, liegt dort, wo sich das Pfälzer Weinland und der Pfälzer Wald am nächsten" sind.

Am nächsten Tag konnten sich Wanderfreunde, die es leichter mögen, unter sachkundiger Führung auf eine urige Ochsentour von 4,5 Kilometern ins St. Martiner Tal begeben. Eine kleine Herde mit derzeit sieben erwachsenen "Auerochsen" und vier Jungtieren steht hier als "lebender Rasenmäher" im Dienste der Landschaftspflege. Die zweite Gruppe machte sich auf den 12 Kilometer langen Weg zum Kalmit. Nach einem schweißtreibenden Anstieg bei Temperaturen um 27 Grad wurde die Echzeller Wandergruppe mit einer fantastischen Fernsicht über die Rheinebene bis zum Odenwald belohnt.

Danach machten sich die Echzeller auf den Rückweg nach Sankt Martin. Dieser führte durch das Felsenmeer mit seinen gigantischen Felsbrocken. Auf etwa 400 m Länge zeigen sich während der Eiszeit entstandene zahlreiche Felsbruchstücke und bizarre Felsformationen. Hier konnte man die Schönheit des Pfälzer Waldes noch mal hautnah erleben. Am dritten Tag erfolgte eine Rundfahrt mit dem Bus durch die Pfalz entlang der Südlichen Weinstraße mit interessanten Ausführungen von Reiseleiterin Ute.

Das Hambacher Schloss gilt als "Wiege der Deutschen Demokratie". Die Rundfahrt schloss in Neustadt. Im Anschluss an die Rundfahrt versammelten sich die gut gestimmten Wanderer zu einer Weinprobe. Am späteren Abend traf man sich noch zu einem gemütlichen Beisammensein an einer Weinhütte hinter dem Hotel. Nun war schon Sonntag, der vierte Tag und somit der Rückreisetag angebrochen. Diese führte über die Nibelungenstadt Worms. Die Planung und die Umsetzung dieser wunderschönen und erlebnisreichen Wanderfahrt lag in den Händen von Wanderwart Adolf Hinterland.

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