Die Landfrauen sind auch in Corona-Zeiten fleißig.	FOTO: PV
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Die Landfrauen sind auch in Corona-Zeiten fleißig. FOTO: PV

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  • Dagmar Bertram
    vonDagmar Bertram
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Echzell (dab). Die Landfrauen sind Frauen der Tat: Sie packen immer dort an, wo sie gebraucht werden. Jetzt, in der Corona-Krise, da vielerorts Mund-Nasen-Masken knapp werden, greifen die Frauen zur Nähmaschine, auch in Echzell.

»Wir nähen schon länger fleißig Masken«, berichtet die Vorsitzende Gudrun Hergenröther. Bislang haben die Echzeller Landfrauen diese Masken überwiegend an die Asklepios-Klinik in Lich und an eine Arztpraxis in Bad Nauheim gespendet. »Wir würden jetzt aber auch für Schulen bzw. die Schüler welche nähen«, sagt Hergenröther. Zwar ist noch unklar, ob die Schüler während des Unterrichts Masken tragen müssen. Aber, auch das zeichnet die Landfrauen aus, sie wollen lieber vorausschauend aktiv werden. Sollten in den Schulen Masken nicht gebraucht werden, so sollen auch diese ans Krankenhaus gespendet werden.

»Wir würden uns über weitere Unterstützerinnen freuen«, betont Hergenröther. Nähanleitungen können zur Verfügung gestellt werden, ebenso Stoffspenden. »Auch Gummilitze haben wir noch«, sagt die Landfrauen-Vorsitzende. Das Material kann bei ihr abgeholt werden - kontaktlos. Sie ist erreichbar unter Tel. 0 60 08/93 00 29 oder 01 51/42 66 61 36.

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