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Kaffeeklatsch mit Chormusik

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Echzell-Bingenheim(arc). Die Sampo-Halle war voll, der gemischte Chor der "Einheit" Echzell war zwar da, sang aber nicht. Die Gastgeber des Kaffeeklatsches zwischen Weihnachten und Ostern haben erst Anfang des Monats ihren neuen Dirigenten, Peter Wilhelm aus Babenhausen, verpflichtet und nach nur einer gemeinsamen Probe wollte man noch nicht auftreten.

Auf den Kaffeeklatsch zu verzichten stand aber nie zur Diskussion. Die Chöre aus Dauernheim, Dorheim, Bettenhausen, Ober-Widdersheim und Gettenau sowie der Schulchor der Echzeller Kurt-Moosdorf-Schule waren der Einladung in die Sampo-Halle der Lebensgemeinschaft Bingenheim gerne gefolgt.

Zunächst sollte die volle Aufmerksamkeit den Darbietungen der Chöre gelten. Insgesamt verschob sich das Repertoire deutlich in Richtung Rock und Pop in Deutsch sowie in Englisch, wie der "Pop Chor" aus Dauernheim unter Leitung von Thomas Kirsch, ein kleines Ensemble des Gesangvereins "Eichenkranz", mit Hits wie "Wunder gescheh’n" von Nena oder "Better Place" mitreißend präsentierte. Auch die "New Tones" der Sängergemeinschaft Dorheim mit dem Titel der "Münchner Freiheit" "So lang man Träume noch leben kann" oder der Chor "Be8chtlich" aus Bettenhausen, dem 8. Bezirk der Stadt Lich, unter Wolfgang Wels begeisterten mit dem Evergreen "Barbara Ann" oder dem gospelähnlichen "Run Child Run". Chorleiter Tobias Lipka führte den vitalen Kinderchor der Kurt-Moosdorf-Schule sicher durch dessen Lied "Hoch".

Doch auch das volkstümliche Liedgut neben Filmmusik und Schlagern aus der Wirtschaftswunderzeit kamen nicht zu kurz. Dafür sorgten der Männerchor sowie der gemischte Chor des Gesangvereins "Eintracht Fidelio" Ober-Widdersheim unter Dorothea Grebe mit Liedern wie "O du schöner Rosengarten" und "Moon River" sowie der Gesangverein "Liederkanz" Gettenau mit Chorleiter Werner Bohm mit "Wir kamen eins von Piemont" und "Zwei kleine Italiener".

Von einem "Kuchenbuffet wie Sie es noch nicht gesehen haben" sprach die Vorsitzende der gastgebenden "Einheit" Echzell, Sabine Schubert, in ihren Grußworten. Das Aufgebot an Kuchen und Torten muss nicht nur etwas fürs Auge gewesen sein, denn schnell war fast alles weg und dafür alle satt.

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