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Im Fall von Bebauung: Sportplatz soll erhalten bleiben

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Sollte auf dem Gettenauer Sportplatz ein Kita-Neubau entstehen, soll ein Teil der Fläche für die Nutzung durch Vereine, Kinder und Jugendliche erhalten bleiben. 	(Foto: kai)
Sollte auf dem Gettenauer Sportplatz ein Kita-Neubau entstehen, soll ein Teil der Fläche für die Nutzung durch Vereine, Kinder und Jugendliche erhalten bleiben. (Foto: kai) © Nicole Merz

Echzell (lk). Sollte auf dem Gettenauer Sportplatz der geplante Kindergarten-Neubau entstehen, soll ein Teil der Fläche für die Nutzung der Vereine erhalten werden. Für Kinder und Jugendliche soll zudem ein uneingeschänkter Zugang zu einem verkleinerten Bolzplatz gewährleistet sein, das haben die Gemeindevertreter am Montag mit Stimmen von CDU, Grüne und FWG beschlossen.

Hintergrund des von Sebastian Tinz (CDU) eingebrachten Antrags: Der Sportplatz Gettenau mit seiner angrenzenden Festwiese habe Vereinen, Kindern und Jugendlichen bisher Gelegenheit geboten, ihren Aktivitäten nachzugehen. Eine vergleichbar nutzbare Fläche finde sich erst wieder am Echzeller oder Bingenheimer Sportplatz. Feuerwehr und TV Gettenau profitierten vom Gelände, für den Turnverein sei der Sportplatz sogar überlebenswichtig, da durch das jährliche Fronleichnamsturnier die finanzielle Grundlage für den Spielbetrieb gelegt werde. »Ein Wegfall des Sportplatzes würde zu einer deutlichen Einschränkung in der Freizeitgestaltung der Echzeller führen«, sagte der Vize-Fraktionsvorsitzende der CDU.

Marion Mogk (SPD) brachte einen Änderungsantrag ein. Der Antrag der Union erwecke den Eindruck, als sei der Kita-Neubau auf dem Sportplatz-Gelände beschlossene Sache. »Das ist nicht der Fall, es sind 1,5 Millionen Euro für den Neubau in den Haushalt 2016 eingestellt, aber es ist noch keine Fläche ausgewählt.

« Die SPD-Fraktion beantrage daher, für den Fall, dass auf dem Sportplatz gebaut werde, solle berücksichtigt werden, dass der hintere Teil des Areals für die Nutzung der Echzeller Vereine sowie von Kindern und Jugendlichen erhalten bleibe. Betroffene Vereine seien zudem frühzeitig zu informieren und in die Um- und Neugestaltung einzubeziehen.

Nach kurzer Diskussion darüber, ob es sich beim Antrag der SPD um einen Änderungsantrag oder gar einen konkurrierenden Hauptantrag handelt, wurde abgestimmt. Gegen den als Änderungsantrag angenommenen SPD-Vorschlag stimmten CDU, Grüne und FWG, die wiederum für den von der CDU eingebrachten Antrag votierten.

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