Die Teilnehmer der Waldbegehung informieren sich über den Borkenkäferbefall im Echzeller Wald. FOTO: JÜRGEN JEUTTER
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Die Teilnehmer der Waldbegehung informieren sich über den Borkenkäferbefall im Echzeller Wald. FOTO: JÜRGEN JEUTTER

"Erholungswald erhalten"

  • vonred Redaktion
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Echzell(pm). Die Mitglieder der SPD-Fraktion haben sich zu einer weiteren Waldbegehung getroffen. Ebenfalls dabei war Natalie Pawlik vom Unterbezirk der SPD Wetterau. Bereits mehrfach hatte man sich schon die Entwicklung im Echzeller Wald vor Augen geführt. Feststellen konnte man dabei, dass der Schädlingsbefall im Wald enorme Ausmaße angenommen hat.

Unter der sachkundigen Führung von Thorsten Roos haben die SPD-Kommunalpolitiker verschiedene Bereiche, in denen das Dilemma sichtbar wurde, besucht. "Leider ist davon auszugehen, dass verschiedene Baumarten bei gleichbleibender Trockenheit kaum eine Überlebenschance haben werden. Allen voran wird es die Fichte wohl kaum schaffen, denn sie wird durch den Befall des Borkenkäfers sehr stark in Mitleidenschaft gezogen", heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

Umso wichtiger seien die Aufforstungs- und Pflegearbeiten. Hierzu habe die SPD-Fraktion bereits "richtungsweisende Entscheidungen" getroffen. Der Ankauf einer neueren Forstmaschine beispielsweise diene dazu, dass man auch kleinere Flächen schnell bearbeiten kann, und somit dem Schädling keine weitere Möglichkeit gibt, seine Population voranzutreiben. Hierzu werde natürlich fachkundiges Personal benötigt.

Deswegen hatte die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung den Antrag gestellt, eine weitere Stelle für den Bereich der Forstwirtschaft im nächsten Haushaltsplan vorzusehen. "Diesem Antrag haben die anderen Fraktionen leider nicht zugestimmt. Man darf sich fragen, ob ihnen unser heimischer Wald nicht wichtig ist?", bedauerten diie Sozialdemokraten und bekundeten die Absicht, alles dafür tun, "damit unser Wald weiterhin ein Erholungswald bleibt, und er auch in Zukunft allen Echzellerinnen und Echzellern erhalten bleibt."

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