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Die Tanzgruppe "Sunshine" aus Melbach sorgt mit ihrem Auftritt für einen besonderen Höhepunkt im Programm. FOTOS: SAX

Aus eins mach zwei

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Echzell(sax). Mit einigen zusätzlichen Programmpunkten haben die Landfrauen am Samstagabend ihre zweite Faschingsfeier präsentiert. Im Gegensatz zum Weiberfasching waren diesmal auch Männer eingeladen. Dadurch entstand eine veränderte Atmosphäre.

Auch beim Programm der Faschingsfeier am Samstagabend wurden die Landfrauen, die allein schon ein üppiges Repertoire auf die Bühne bringen, durch Gastauftritte verstärkt. Dabei setzte die Tanzgruppe "Sunshine" aus Melbach einen besonderen Höhepunkt, der sich thematisch in das Motto "Zeitreise" der diesjährigen Faschingskampagne einfügte. Die Gruppe hatte Motive aus dem Film "Zurück in die Zukunft" verarbeitet. Waren Kostüme und Requisiten bis hin zur Zeitmaschine von Doc Brown schon gelungen umgesetzt, geriet der Tanz selbst außergewöhnlich beeindruckend. Gleich mehrfach überraschten die Tänzerinnen mit akrobatisch anspruchsvollen Figuren, wofür sie wiederholt spontanen Applaus bekamen.

Queen Elisabeth sorgt für Ruhe

Ebenso gelungen war der Auftritt der "Biese Bixxse", die unterschiedliche maritime Musik für ihren Tanz kombiniert hatten. Im Licht eines Leuchtturms traten sie zunächst in Friesennerz und Gummistiefeln auf, um sich anschließend in Matrosenkostümen zu präsentieren. Souverän sorgte Thorsten Schuhmacher als Queen Elisabeth am Ende des Auftritts für Ruhe, als die obszönen Rufe aus der Ecke einiger stark angetrunkener Jugendlicher zu aufdringlich wurden.

Mit den "Tanzmäusen" hatten auch die jüngsten Aktiven der Echzeller Landfrauen ihren Auftritt bei der Faschingsfeier am Samstag. Die Nachwuchstänzer im Grundschulalter hatten eine Choreografie zum Disney-Film Vaiana eingeübt.

Für viele Lacher und reichlich Beifall sorgten Johannes Roos und Chris-Marvin Wolf, die regelmäßig als "Rolf Woos vom Enzheimer Köppche" auf der närrischen Bühne stehen. Roos blieb seinem Metier treu und spielte einen Vertreter, der einem scheinbar naiven Kunden neben zahlreichen überflüssigen Versicherungen auch noch ein Auto und ein Mehrfamilienhaus aufschwatzt. Nur dumm, dass der vermeintliche Kunde aus solchen Vertragsschlüssen selbst ein Geschäftsmodell entwickelt hat.

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