Carolin Schwalb krönt sich

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Dieser Tage wurde im Schützenhaus in Gettenau das 37. Königsschießen der Echzeller Sportschützengemeinschaft ausgetragen. Aufgrund des stetigen Anstiegs der Vereinsjugend wurde erstmal seit 2003 wieder ein Königsschießen für die Jugend durchgeführt. Eigens dafür bastelte Sportwart Dieter Bönsel einen separaten Jugendkönigsadler, auf den die Jugend gemeinsam mit den Erwachsenen auf der 50-m-Anlage schießen durfte.

Dieser Tage wurde im Schützenhaus in Gettenau das 37. Königsschießen der Echzeller Sportschützengemeinschaft ausgetragen. Aufgrund des stetigen Anstiegs der Vereinsjugend wurde erstmal seit 2003 wieder ein Königsschießen für die Jugend durchgeführt. Eigens dafür bastelte Sportwart Dieter Bönsel einen separaten Jugendkönigsadler, auf den die Jugend gemeinsam mit den Erwachsenen auf der 50-m-Anlage schießen durfte.

Bürgermeister Wilfried Mogk eröffnete durch Abgabe des ersten Schusses die Veranstaltung. Wie bereits im Vorjahr, hatte man auch in diesem Jahr eigens eine "Bürgermeisterscheibe" am Stamm des Schützenadlers befestigt, denn traditionell dürfen nur Vereinsmitglieder am Königsschießen teilnehmen.

Die Jugendlichen bewiesen auch auf den Adler ihre Treffsicherheit, und so fiel das Schwert für den 1. Ritter durch Marc Kruse bereits nach zwölf zielgenauen Schüssen. Als 2. Ritter stand Carolin Schwalb nach unglaublichen drei Schüssen fest, ehe nach 35 Schüssen Dieter Bönsel aufseiten der Erwachsenen das Schwert abschoss und somit 1. Ritter wurde. Zweiter Ritter wurde nach weiteren 15 Schüssen Andreas Zedtler.

Für den Fall, dass einer der beiden Ritter im großen Finale um den Schützenkönig den Vogel zu Fall bringt, ist es notwendig, dass zuvor ein Ersatzritter ermittelt wird, der dann 1. oder 2. Ritter wird. Hier bewiesen Anastasia Matthäus und die noch amtierende Schützenkönigin Rosemarie Winkler eine ruhige Hand und schossen den Ersatzritterstab nach vier bzw. 77 Schüssen ab.

Im großen Finale um den Schützenkönig war es Carolin Schwalb, die nach zwölf Treffern die Krone zu Fall brachte und nach Sabrina Lauster, die im Jahr 1997 die erste Jugendschützenkönigin wurde, die zweite Jugendschützenkönigin in der Vereinsgeschichte ist. Ersatzritter Anastasia Matthäus wurde dadurch zum 2. Ritter erklärt.

Der Kampf um den begehrten Königstitel erwies sich bei den Erwachsenen als langwieriges Unterfangen, denn erst nach 245 Schüssen gelang es Eduard Rainer Dreiseitel durch einen gezielten Treffer, den Schützenadler vom Stamm zu trennen.

Gekrönt wurde die Veranstaltung durch das anschließende Böllerschießen zu Ehren der Königsfamilien und durch die letzte Amtshandlung der alten Schützenkönigin, die ein reichhaltiges Büffet anrichtete und alle Anwesenden zum Essen einlud.

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