Böllerschüsse zum Fassbieranstich

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Alle zwei Jahre feiert Echzell das Kirchplatzfest. Der Ursprung liegt in der 1200-Jahr-Feier, die 1982 anstand. Damals gestalteten 20 Vereine aus allen Ortsteilen ein großes Festareal und lieferten ein breit gefächertes kulinarisches Angebot. Geändert wurde an diesem Konzept auch bei der 19. Auflage des Kirchplatzfestes kaum etwas. Neu war lediglich, dass die Eröffnung erstmals im Museumshof vollzogen wurde und Bürgermeister Wilfried Mogk den obligatorischen Fassbieranstich vornahm.

Alle zwei Jahre feiert Echzell das Kirchplatzfest. Der Ursprung liegt in der 1200-Jahr-Feier, die 1982 anstand. Damals gestalteten 20 Vereine aus allen Ortsteilen ein großes Festareal und lieferten ein breit gefächertes kulinarisches Angebot. Geändert wurde an diesem Konzept auch bei der 19. Auflage des Kirchplatzfestes kaum etwas. Neu war lediglich, dass die Eröffnung erstmals im Museumshof vollzogen wurde und Bürgermeister Wilfried Mogk den obligatorischen Fassbieranstich vornahm.

Der Rathauschef warb dafür, das schöne Fest gemeinsam zu verbringen, die Sorgen zu vergessen und gute Gespräch zu führen. Landtagspräsident Norbert Kartmann freute sich besonders auf den "Quetschekuche" der Landfrauen und stellte lächelnd klar, dass die Wetterbestellung zu den Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung gehöre.

Für die veranstaltenden Vereine warb Gudrun Hergenröther von den Landfrauen für den Musikverein, der die Eröffnung mit einem Platzkonzert begleitete. Die Musiker feiern in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen und hatten dazu eine Ausstellung im Obergeschoss des Museums zusammengetragen. Dr. Jochen Degkwitz, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins, sagte, dass viele Mitglieder des Musikvereins den Ursprung ihres Vereins gar nicht kannten. Ritter Leopold von Sacher-Masoch hatte die letzten Jahre seines Lebens in Lindheim verbracht und in dieser Zeit viele Musikvereine in der Umgebung gegründet. Am 1. Dezember 1893 stiftete er 500 Goldmark für die Echzeller Musikanten.

Tom Stryder Band spielt auf

Philipp Brückmann, Vorsitzender des Jubiläumsvereins, warb für die Ausstellung, die den Verein auf eine besondere, zurückblickende Weise repräsentierte. Er dankte dem Heimat- und Geschichtsverein, den Mitgliedern Heinrich Mimberg, Helmut Noll (Ehrenvorsitzender), Beate Fleischer, Michael Pusch und Jan Hergenröther (2. Vorsitzender) für die Realisierung und lud bereits jetzt zum Jubiläumskonzert am 1. Dezember ein.

Nach Böllerschüssen der Echzeller Schützen gelang der Fassbieranstich durch Bürgermeister Mogk phänomenal. Zum Rahmenprogramm am Samstagabend gehörte noch der Auftritt der Tom Stryder Band, die dem Publikum einen perfekten Musikmix bot.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst, ehe die Echzeller zum Mittagstisch schritten und den Nachmittag zum Sehen und Gesehenwerden nutzten. Die Ortsvereine gestalteten ein kleines, buntes Programm. So sangen die Goldkehlchen des TV Gettenau, der Chor des Gesangsvereins "Einheit" Echzell und der Singkreis der Landfrauen, während der Tanzkreis der Landfrauen beschwingte Tänze zum Besten gab und die Feuerwehr einige Löschübungen zeigte.

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