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Von der Wasserkuppe aus haben die "Goldkehlchen" bei ihrer Reise einen herrlichen Ausblick in die Rhön.

Es begann mit einem Stammtisch

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Echzell-Gettenau(pm). Es ist bereits 20 Jahre her, als aus dem Stammtisch der Althandballer des TVG die "Goldkehlchen" entstanden. 20 Jahre, in denen sich im Verein sehr viel bewegt hat.

Was als Stammtisch von Althandballern begann, wurde schnell zu einem Selbstläufer der besonderen Art. Im Laufe der Jahre kamen ehemalige Spieler und auch neue Zug um Zug dazu und heute treffen sich diese "Ehemaligen" und "Neuen" zu ihrem Stammtisch an jedem ersten Dienstag im Monat. Ein Termin, der heilig ist.

Das Singen war dabei anfangs gar nicht das Ziel. Vor allem das Singen zu Anlässen wie Jubiläen, runden Geburtstagen, Jahresauftaktfeiern, Senioren-Weihnachtsfeiern oder Nikolausabenden. Im Laufe der Jahre verbesserten die "Goldkehlchen" ihre Qualitäten enorm, und damit wuchs auch die Zahl der Auftritte. Heute ist man eines der Aushängeschilder des TVG und aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken.

Eine liebenswerte Hexe

Was Handballer schon immer können, ist das Feiern. Eigentlich benötigen sie dazu keinen Anlass, aber in diesem Jahr sollte das 20-jährige Jubiläum ein nicht nur willkommener, sondern auch würdiger Anlass sein. Ein dreitägiger Ausflug nach Mühlhausen in Thüringen kam am Ende heraus, und der hatte es in sich:

Es begann wie immer in Gettenau an der Kirche, und über Heuchelheim und Wölfersheim ging es auf die A5. Das erste Ziel war ein frühstücksgerechter Rasthof. Hier wurde die Grundlage für den Tag gelegt. Gesättigt fuhr man dann weiter nach Rotenburg an der Fulda.

Dort angekommen wurde die Gruppe von einer leibhaftigen, aber liebenswerten Hexe begrüßt. Sie führte die Ausflügler durch das malerische Rotenburg unter dem Motto: "Von Teufeln, Hexen und wunderlichen Gestalten". Von manchem wurde der allzu beschwerliche Rundgang unterbrochen durch den Besuch einer Eisdiele. Motto: mit der Tüte in der Hand geht es leichter durch das Land. Abschließend kehrte man in der Biermanufaktur ein. Hier gab es Bier und als Imbiss ein Hexengulasch. So gestärkt konnte es zum Ziel Mühlhausen weiter gehen.

In Mühlhausen war man im "Brauhaus zum Löwen" untergebracht.

Am Tag darauf der Höhepunkt der Reise, die Fahrt mit der Gecko-Bahn durch Mühlhausen. Mit Musik und Witz wurden die Touristen durch die Stadt und im Kreis gefahren. Über die Haupteinkaufsstraße ging es in Schlangenlinien zum Hit "Du schaffst das schon". Vom Ziel der Bahn aus konnte dann jeder nach seinen Vorstellungen die Stadt erkunden.

Nach dem Abendbuffet wurden die langjährigen Mitglieder geehrt. Der akademische Teil wurde kurzgehalten. Das entsprach dem Charakter des Ausflugs und wurde von allen als sehr angenehm empfunden.

Die Rückreise führte durch den Thüringer Wald. Vorbei an Rennsteig und Wartburg genoss man die landschaftliche Schönheit. Ziel war der höchste Berg Hessens, die Wasserkuppe. Dort begleitete ein Rhön-Park-Ranger die Gruppe auf einem informativen Rundgang. Die Wasserkuppe war aber noch nicht das Ende. Die letzte Station des Ausflugs war der Goldene Stern in Seiferts.

Es war eine rundherum gelungene Fahrt zum 20. Jubiläum, und am Ende bleibt nur der Dank an das Organisationsteam. Auch hier haben sie in ihren Reihen mehr als fähige Mitglieder. Eine solche Fahrt zu organisieren, ist ein riesiger Aufwand, und die Macher arbeiten hier mit viel Herzblut. Bleibt zu hoffen, dass es mit den Goldkehlchen noch lange weitergeht.

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