»Attraktivität Echzells als Wohnort erhalten«

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Echzell (pm). Mit der Verabschiedung ihres Wahlprogramms haben die Grünen den Kommunalwahlkampf eröffnet. Wie die Partei mitteilt, setze sie unter dem Titel »Grüne Ideen für Echzell« neben Klima- und Umweltschutz Schwerpunkte in den Themenfeldern Verkehr, Soziales und Wirtschaft. »In unserem Programm finden sich viele konkrete Ansätze, um Echzell umweltfreundlicher und sozialer zu gestalten«, sagt Spitzenkandidatin Christa Degkwitz. »Durch eine intakte natürliche Umwelt, lebendige Ortszentren sowie die Unterstützung des Vereinslebens wollen wir die Attraktivität Echzells als Wohnort erhalten und die Zukunft der Gemeinde sichern.«

Konkret verlangen die Grünen zum Beispiel, dass Echzell auf die Klimaneutralität aller Gebäude der Gemeinde hinarbeitet. Ein Teil des Echzeller Waldes solle in einen nicht wirtschaftlich genutzten Naturwald umgewandelt werden, um einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Den Radverkehr wollen die Grünen fördern, indem etwa Gefahrenstellen im Radwegenetz beseitigt werden. Sie nennen als Beispiel die Engstelle auf der Horloffbrücke zwischen Bingenheim und Gettenau.

Einen Schwerpunkt des Programms bildet die Vermeidung zusätzlichen Flächenverbrauchs. »Neue Wohnbaugebiete kommen für uns nur infrage, wenn zuerst konkrete Schritte zur Entwicklung der Ortskerne unternommen wurden, zum Beispiel durch Einführung eines Programms ›Jung kauft Alt‹«, sagt Gepa Siegel, die auf Platz drei steht.

Lars Friedrich (Listenplatz 2) betont die »intensive programmatische Arbeit«, in der er einen Vorteil im Wahlkampf sieht. »Wir haben alle Punkte des Programms basisdemokratisch diskutiert und abgestimmt.« Auch »durch unsere vielen inhaltlichen Vorschläge heben wir uns positiv von den politischen Mitbewerbern ab«. Pandemiebedingt werde der Wahlkampf verstärkt online stattfinden. Fraktionsvorsitzende Barbara Henrich: »Wir sind über unsere Website, Facebook und Instagram erreichbar.«

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