Gudrun Wettner
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Gudrun Wettner

Dank, Ballons und Rosen

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Nieder-Mörlen (pm). Insgesamt 34 Jahre lang hat Gudrun Wettner die Kita Maria Himmelfahrt geprägt, neun davon als Leiterin. Kürzlich, noch vor den Corona-Beschränkungen, wurde sie in der Turnhalle der Kita gebührend verabschiedet.

Sie könne sich diese Einrichtung ohne Wettner gar nicht vorstellen, sagte Elvira Kalb eine langjährige Kollegin. Wettner habe 1986 dort angefangen, und nun brächten die Kinder von damals als Eltern von heute ihre eigenen Kinder dorthin. Kalb ließ die Veränderungen der letzten Jahrzehnte Revue passieren, erwähnte die Umwandlung des Kindergartens in eine Kindertagesstätte mit dem Ausbau des ersten Stocks zu Gruppenräumen und dem Anbau der Krabbelgruppe.

2011 übernahm Wettner die Kita-Leitung. Eli Kalb überreichte eine dicke Mappe voller Erinnerungen, die die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern angefertigt und zu der auch viele Ehemalige eine Seite beigesteuert hatten. Karin Rathgeber-Platz übergab eine Zauberblume aus Metall, ein Requisit vom ersten gemeinsamen Sommerfest. Kinder hielten 34 Rosen parat - für jedes Dienstjahr eine.

Ein Laufrad für die Kinder

Je ein Kind aus jeder Gruppe trug vier Luftballons zur scheidenden Kita-Leiterin, Die Ballons waren gefüllt mit guten Wünschen. Mit einem gemeinsamem Lied verabschiedeten sich die Kinder. Gudrun Wettner war sehr berührt und bedankte sich herzlich. Es stecke wirklich viel von ihr in dieser Institution. Sie sei immer mit Herzblut dabei gewesen und nehme viele schöne Erinnerungen mit, vor allem an die vielen Feste. Wettner dankte für das Vertrauen der Eltern. Sie wünsche sich, dass sie ihr Vertrauen auch der neuen Leitung schenken. Als große Überraschung schenkte sie den Kindern ein Laufrad für die Bewegungszeit im Freien. Da war die Freude groß.

Die Kita sei Wettners Baby gewesen, sagte Frau Möbs als Vertreterin des Verwaltungsrates. Viele Generationen seien durch ihre Hände gegangen. Förderung, Erziehung und Grundbildung der Kinder hätten bei ihr immer an erster Stelle gestanden. Sie habe dabei die Kita immer mit ganzem Herzen geleitet.

Mit Blumen dankte Ortsvorsteher Matthias Lüder-Weckler, der, wie er sagte, selbst als Kind in der Kita gewesen sei und die schönsten Erinnerungen habe. Lob und Dank gab es auch von der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Patricia Philipp und von Frau Kettner im Namen der Eltern. Wettner lud alle zu einem Frühstück ein, das die Eltern vorbereitet hatten. Der Gesang der über 80 Kinder brachte die wehmütige Stimmung auf den Punkt.

Adelheid Treffer/FOTO: PV

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