Trickbetrug am Telefon

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Butzbach (pob). Betrüger haben sich am Mittwoch als Polizeibeamte ausgegeben. Sie haben insbesondere in Butzbach und Nieder-Weisel ihr Glück versucht, indem sie sich telefonisch als Polizeibeamte vorstellten, um arglose Bürger um ihr Erspartes zu bringen. Soweit bekannt, hatten die Betrüger bislang keinen Erfolg, wie die Polizei mitteilt.

Die Masche: Das Telefon klingelt; der Anrufer meldet sich als Kommissar XY. Er behauptet, kurz zuvor seien Einbrecher festgenommen worden. Sie hätten Unterlagen dabeigehabt, in denen die Adresse des Angerufenen notiert gewesen sei. Dann folgen Fragen über etwaige zu Hause gelagerte Vermögenswerte. Um diese zu schützen, sei es notwendig, sie vorübergehend der Polizei zu übergeben. Kommissar XY schicke baldmöglichst einen Kollegen, um die Wertsachen abzuholen. Dazu sollen diese vor der Haustür bereitgelegt werden. Tut man nun, wie geheißen, sind die Wertsachen oft verloren. Denn sie werden nicht von der »echten« Polizei eingesammelt - hier sind Betrüger am Werk.

Bis zum frühen Nachmittag hatten über 30 Menschen aus dem Raum Butzbach die Polizei informiert, da sie einen solchen Anruf erhalten hatten. Sie waren jedoch nicht auf diese Masche hereingefallen.

Die Beamten weisen ausdrücklich darauf hin:

Die Polizei wird niemanden telefonisch kontaktieren und nach Wertsachen befragen.

Wer einen solchen Anruf erhält, soll sofort das Gespräch beenden und die Polizei unter Telefon 110 informieren.

Familie, Freunde und Bekannte über derartige Betrugsversuche informieren.

Kontakt zur kriminalpolizeilichen Beraterin des Wetteaukreises, Kriminalhauptkommissarin Sylvia Jacob, ist möglich unter Tel. 060 32/91 81 13 oder beratungsstelle. ppmh@polizei.hessen.de

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