Stärkung des Gemeinwesens

  • vonred Redaktion
    schließen

Butzbach(prw). Seit 2015 zielt das Förderprogramm "Gemeinwesenarbeit" darauf ab, nachhaltige positive Entwicklungen in Quartieren mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen in Hessen zu unterstützen. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch hat kürzlich den Förderbescheid über rund 567 000 Euro an Bürgermeister Michael Merle in Butzbach übergeben. "Bürgerinnen und Bürger, die Verantwortung für ihren sozialen Nahraum und nachbarschaftliches Zusammenleben übernehmen, sind die Basis für lebenswerte Kommunen und damit für eine kraftvolle demokratische Gesellschaft", heißt es in einer Pressemitteilung. Mit diesem Ansatz unterstütze das hessische Sozialministerium Städte und Kommune mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen bei der Umsetzung von eigenen Maßnahmen. Ob frühkindliche Bildung, Elternarbeit, Sprachförderung oder die Unterstützung von Ehrenamt - die Palette der förderfähigen Projekte ist breit.

"Ich freue mich sehr, dass die hessische Landesregierung seit mehreren Jahren zu ihrer sozialen Verantwortung steht und zusätzliche Mittel aus dem Sozialbudget des Landes für soziale Aufgaben dem Wetteraukreis zur Verfügung stellt", sagte Becker-Bösch. Ziel ihrer Arbeit als Sozialdezernentin sei es, wirksame und konsequente, an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort ausgerichtete Angebote zu schaffen. Dafür werden wir die Mittel sach- und zielgerecht an die Anbieter sozialer Hilfen weitergeben."

Gerade in dieser besonderen Zeit der Corona-Pandemie zeige sich verstärkt, dass lebendige Nachbarschaften, in denen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeiten der Teilhabe erfahren, zusätzliche Unterstützung benötigen. "Diese Mittel bedeuten für alle Beteiligten eine Unterstützung vor Ort."

Auch Butzbach ist Teil des Förderprogramms. Becker-Bösch übergab kürzlich den Förderbescheid in Höhe von 566 950 Euro an Bürgermeister Merle. Schwerpunkte hier: das Zusammenbringen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Stadtteil, Förderung von Kindern und Frauen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare