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Die Scooter und der Ausflug damit hat bei den Jugendlichen für viel Abwechslung nach den Monaten im Distanzunterricht gesorgt.

Mit dem Scooter in die Eisdiele

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Butzbach (pm). Direkt gegenüber von Raum 110 steht auf dem Pausenhof der Berufsschule Butzbach der sogenannte »WheelUP!«-Trailer. Den ganzen Tag beobachten die Umweltassistenten des Elferjahrgangs schon, wie eine Klasse nach der anderen sich dort an allerlei Sportgeräten bedient und damit den Pausenhof unsicher macht. Mit Rollerskates, Wake-, Long- und Skateboards, Scootern und Zubehör.

Und das bei angenehmen 25 Grad.

Endlich: Der Deutschlehrer lässt sich endlich breitschlagen, verkürzt die sechste Stunde um 15 Minuten und verlängert damit die Mittagspause auf eine Dreiviertelstunde - immerhin. Zeit genug, um endlich auch einmal mit der Gerätschaft ein bisschen Spaß zu haben.

Motivation und Spaß für alle

Der »WheelUP!«-Trailer geht auf eine Initiative der beiden Sportlehrkräfte (D. Boller und A. Görlitz) zurück, die versuchen, die natürlich vorhandene Bewegungsfreude junger Menschen zu unterstützen. Er ist so bestückt, dass etwa drei Schulklassen genügend Sportgeräte gleichzeitig ausleihen können.

Um die Sicherheit zu gewähren, fand am ersten Tag nach dem Hinstellen des Trailers eine Fortbildung für die Lehrkräfte statt, an welcher nicht nur die Sportlehrkräfte der BSB teilnahmen, sondern auch ein Deutschlehrer, eine Gestaltungslehrerin sowie einige Sozialpädagogen.

Dadurch konnten im Laufe der Woche auch die unterschiedlichsten Klassen erreicht werden. Das Fazit: Von dem Trailer partizipierte nicht nur der Sportunterricht, da Fahren - Rollen - Gleiten eines der Bewegungsfelder aus dem Lehrplan darstellt, sondern er brachte einen Mehrwert für die gesamte Schule.

Bewegte Pausen mit dem Board

Denn die Schüler hatten dadurch die Möglichkeit auf bewegte Pausen. Die Lehrkräfte konnten auch außerhalb des Sportunterrichts Ausflüge machen, wie mit den Scootern zur Eisdiele zu fahren. Besonders nach den letzten Monaten im Distanzunterricht, brachten solche bewegten und spaßigen Momente alle einander wieder näher.

Auch bei den Abschlussklassen war die Aktion nach den Prüfungen motivationsfördernd. Schüler ohne »Fahr-Erfahrung« konnten Neues lernen oder ausprobieren. Andere Jugendliche äußerten die Absicht, ihre Boards herauszuholen und im Sommer wieder mehr damit unternehmen zu wollen.

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