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Spendenübergabe auf dem Turm: (v. r.) Armin Häuser, Heike Häuser, Manfred Imbescheid, Sigrun Schneider, Stefan Euler, Alexander Kartmann und Volker Wissbach.

Lob für Engagement

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Butzbach (pm). Der Aussichtsturm auf dem Hausberg blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück. Sie reicht von zögerlichen Anfängen um 1860 über Errichtung (1872) und Abriss (1941) des ersten Turms sowie mehrere vergebliche Rekonstruktionsbemühungen bis zur Errichtung des neuen Turms 2008 durch den zwei Jahre zuvor gegründeten Förderverein.

Als gebürtiger Nieder-Weiseler fühlt sich CDU-Bundestagskandidat Armin Häuser dem Turm und dem Verein verbunden. Anlässlich eines Besuchs auf dem Hausberg gemeinsam mit seiner Frau Heike unterstrich Häuser diese Verbundenheit durch eine Spende über 250 Euro.

Beim Aufstieg auf den Turm, dessen Querbalken seit 2016 durch Zinkblech-Verkleidungen gegen Witterungseinflüsse geschützt sind, erlauben die zahlreichen Spendenplaketten einen Überblick über die ansehnliche Zahl von Institutionen, Firmen und Einzelpersonen, die ihr Scherflein beigesteuert und so ihre Begeisterung für das Projekt bewiesen haben. Deutlich wurde auch der stete Arbeitsbedarf. »Wir haben hier eigentlich ständig etwas zu tun«, erläuterte Vereinsvorsitzender Manfred Imbescheid.

Großer Zeitaufwand

Neben größeren Maßnahmen wie beispielsweise der Montage der Zinkblechabdeckungen schlagen auch kleinere Aufgaben zu Buche, wie die Wartung der acht Webcams, die zu jeder Zeit bequem von zu Hause aus einen Ausblick von erhabener Höhe in alle Richtungen erlauben.

Zeitaufwendig sind auch die Pflege und Kontrolle des Geländes und der Infrastruktur mit ihren Bänken und Wegweisern. In den vergangenen 15 Jahren hat der Verein runde 400 000 Euro in den neuen Hausbergturm investiert. »Fertig sind wir allerdings nie, deshalb ist uns jede weitere Spende herzlich willkommen«, freute sich Imbescheid. Als eines der nächsten Einzelprojekte ist der Bau einer etwas größeren Hütte geplant.

»Der Hausbergturm ist ein schönes Beispiel dafür, was man mit dem nötigen Willen und der Unterstützung durch viele Förderer erreichen kann, er ist ein echte Gemeinschaftsleistung«, betonte Häuser.

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