Jugendbeirat, freies WLAN und mehr

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Butzbach (pm). In Zusammenarbeit mit der Linksjugend Wetterau hatten die Kandidaten der linken offenen Liste Butzbach kürzlich zu einem öffentlichen Videotreffen eingeladen. Dabei machten die jugendlichen Teilnehmer vielfältige Vorschläge, was sie sich für eine politische Teilhabe in Butzbach wünschen.

»Ich wünsche mir mehr Mitbestimmungsrechte«, sagte etwa ein Teilnehmer. Und weiter: »Man fühlt sich machtlos gegenüber den kommunalpolitischen Vertretungen. Deswegen wäre ein Jugendbeirat sinnvoll, der vom Magistrat in Jugendfragen angehört werden muss und die Meinung von jungen Leuten zusammenträgt.« Es habe in Butzbach Vorarbeiten für die Gründung eines Jugendbeirats gegeben. Das habe aber viel zu lange gedauert und sei dann von Corona ganz ausgebremst worden. Einige der Teilnehmer seien inzwischen in ihren Studienort umgezogen.

»Jugendliche suchen nach Möglichkeiten, sich außerhalb der Parteienlandschaft zu artikulieren«, bestätigte eine andere Teilnehmerin. Sie forderte, das Wahlrecht auf 16 Jahre herabzusetzen. Doch auch schon vorher müsse es verbindliche Rechte für kommunale Beteiligungen und Entscheidungen geben. Dafür seien Treffpunkte wichtig, wo man Freiraum habe und selbst aktiv werden könne.

Es sind vielfältige Themen, für die sich die Teilnehmer laut Linke interessieren: von Klimaschutz über Aktionen gegen Nazis und Rassismus über einen Treffpunkt ohne Konsumzwang bis zu einer eigenen bezahlbaren Wohnung. Ein Punkt sei allen sehr wichtig: Es brauche in Butzbach freien Zugang zu WLAN - und das nicht nur am Bahnhof.

Nach der Diskussion vereinbarten die Teilnehmer, weiter in Kontakt zu bleiben.

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