Jäger suchen nach Rowdys

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Butzbach(pm). Die Jägervereinigung bittet aktuell um Hinweise auf Motorradfahrer in Waldgebieten. Es seien nach Angaben der Vereinigung wieder "verantwortungslose Menschen mit ihren geländegängigen Motorrädern querbeet durch die Butzbacher Wälder unterwegs".

Besonders betroffen seien die Waldgebiete um Hoch-Weisel, Münster, Fauerbach und Maibach. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, aber nicht sicher, dass dort auch die Verursacher zu finden seien.

Die Jägervereinigung setzt erneut 1000 Euro Belohnung für Hinweise aus der Bevölkerung aus, die zur Verurteilung der Rowdys führen. Eine genaue Beschreibung der Geländemotorräder, Kleidung, Helme oder auch Handybilder seien hilfreich.

Überführte Fahrer müssen laut Jägervereinigung mit einem Bußgeld von bis zu 100 000 Euro rechnen.

In der jüngeren Historie sei es bereits zu Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gekommen. Zusätzlich seien Fahrverbote verhängt worden.

Besonders der Schutz von Menschenleben sei in diesem Zusammenhang nicht zu vernachlässigen. So könne es zu gefährlichen Begegnungen mit Reitern im Wald kommen, die nicht mit Fahrern von Geländemaschinen rechnen.

Zwischen Brandoberndorf und Waldoberndorf sei es bereits zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Hirsch gekommen, nachdem dieser aufgeschreckt wurde.

"Jetzt, wenn die Natur wieder zum Leben erwacht, wird die heimische Flora und Fauna erheblich gestört. Wildschweine haben Frischlinge, Reh- und Rotwild sind hoch trächtig und bedürfen der Ruhe. Bodenbrüter beginnen zu brüten", so die Jäger.

Hinweise, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, nimmt Jürgen Göb, Vorsitzender der Jägervereinigung, unter Tel. 01 76/39 95 82 40 entgegen.

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