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Dr. Görlach führt SPD-Liste an, Eklat um Stadtrat Hümmer

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Butzbach (bd). Mit 48 Ja-Stimmen, aber auch 4 Nein- und 4 ungültigen Voten wurde am Donnerstagabend in der Gaststätte »Zur Wilhelmshöhe« die Liste der SPD zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung angenommen. An der Reihenfolge der Kandidaten gab es nur eine Änderung, obwohl drei Anträge vorlagen.

Butzbach (bd). Mit 48 Ja-Stimmen, aber auch 4 Nein- und 4 ungültigen Voten wurde am Donnerstagabend in der Gaststätte »Zur Wilhelmshöhe« die Liste der SPD zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung angenommen. An der Reihenfolge der Kandidaten gab es nur eine Änderung, obwohl drei Anträge vorlagen.

Die Liste umfasst 48 Namen, derzeit stellt die SPD zwölf Stadtverordnete. Dass es nach dem 27. März ein paar mehr sein sollen, bekräftigte Spitzenkandidat Dr. Matthias Görlach (Griedel) in einer Grundsatzrede. Er bescheinigte seiner Fraktion eine gute, sachorientierte und für Butzbach nützliche Arbeit geleistet zu haben.

Auf Platz 2 der Liste steht Stadtrat und Schrenzerschulrektor Michael Schröter, mit Ilka Thum (Kirch-Göns) folgt die erste Frau, dahinter finden sich Michael J. Mentz (Butzbach), Stadtrat Karl Heinz Schmidt (Butzbach), Erich Leonhardt (Nieder-Weisel), Andreas Bösch (Butzbach), Günter Botzky (Ostheim), Beate Bertsch-Tobisch (Maibach), Karl-Heinz Wolf (Hoch-Weisel), Klaus-Werner Otto (Kirch-Göns), Wolfgang Stückrath (Fauerbach), Salvatore Foglia (Butzbach), Holger Görlach (Griedel) und Katharina Könitzer (Ostheim).

Erst auf Rang 26 findet sich Stadtrat Karlheinz Hümmer (Butzbach) wieder, den Schluss zieren Altbürgermeister Klaus-Jürgen Fricke (Griedel) und Ehrenbürgermeister Karl Heinz Hofmann (Butzbach).

Der »60 plus«-Vorsitzende Hümmer, der weiter nach vorn wollte (»habe 20 Jahre den Hannes gemacht«), kam mit seinem Antrag nicht durch. Er behält sich juristische Schritte vor.

Sein Vorwurf: Es gab keine Wahlkabine, aber nach der Satzung der SPD seien Personenwahlen geheim durchzuführen. In der Sitzung hatte Versammlungsleiter Werner Knipper Hümmer bereits darauf hingewiesen, dass es sehr wohl die Möglichkeit zur geheimen und unbeeinflussten Stimmabgabe gebe. Zur Not könne man den Saal verlassen und im Foyer sein Kreuzchen machen.

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