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Um Drachen, Pony und Tiger herum gruppiert sind (v. l.): Julia Schelter (Flöte), Marion Adloff (Violine) Bettina Gerland (Erzählerin) und Torsten Hofmann (Klavier). Gemeinsam führen sie »Lunas Zauberflöte« auf.

Die magische Kraft der Musik und echte Freundschaften

  • VonRedaktion
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Butzbach (pm). Die Musikschule Butzbach hat Anfang des Monats ein Kindermatinée in der Alten Turnhalle veranstaltet. Die musikalische Geschichte »Lunas Zauberflöte« wurde von Bettina Gerland erzählt. Mit Flöte, Geige und Klavier wurde das Matinée für Kinder von Julia Schelter, Marion Adloff und Torsten Hofmann musikalisch umgesetzt. Für die Tontechnik war Wolfgang Janich zuständig.

Bei der Begrüßung sagte Fachbereichsleiter Torsten Hofmann, dass dieses Konzert etwas ganz Besonderes sei: Seit fast eineinhalb Jahren konnten die Musiker nicht auftreten. Teilweise haben die Lehrer die Kinder seit vielen Monaten nicht gesehen. Hofmann sagte, die Vorfreude sei bei den Lehrern sehr groß gewesen. Nun dürften sie etwas für die Kinder und ihre Eltern vorführen:

In der Geschichte »Lunas Zauberflöte« geht es um die magische Kraft der Musik und um echte Freundschaften. Luna spielt sehr gerne und sehr gut die Querflöte. Sie macht mit dem Zug eine Reise, um viele Dinge zu sehen und zu erleben. Dabei trifft sie zuerst ein Pony. Das Pony ist traurig, weil es nicht so schnell rennen kann wie die großen Pferde. Doch Luna schafft es, mithilfe ihrer Zauberflöte dem Pony wieder Mut und Selbstvertrauen zu geben, und das Pony wird wieder stark und geschwind. Auf ihrer Reise begegnen Luna noch andere Tiere mit Problemen: eine Schildkröte, ein Delfin, ein Kolibri und ein sibirischer Tiger. Luna hilft allen Tieren und sie werden Freunde. Doch dann trifft Luna auf einen bösen Drachen und verliert ihre Zauberflöte. Die neuen Freunde helfen ihr, damit sie ihre Flöte zurückbekommt.

Konzert mit Hygienekonzept

Gerland habe die Geschichte mitreißend und spannend vorgetragen, teilt die Musikschule mit. »Die Musiker konnten sich sehr gut auf die elf verschiedenen Stücke einstellen und die unterschiedlichen Stimmungen und Charaktere einfühlsam musikalisch ausdrücken. Dabei beeindruckten sie durch ihr gutes und professionelles Zusammenspiel.«

Damit sichergestellt werden konnte, dass die maximale Personenzahl für die Halle nicht überschritten wurde, sind die Karten im Vorverkauf verkauft worden. Die Stühle seien für die Familien vom Veranstalter mit ausreichend Abstand zur nächsten Sitzgruppe aufgestellt worden. Für alle Besucher ab sechs Jahren sowie für die Musiker und alle Beteiligten war ein tagesaktueller Negativtest vorzulegen oder nachzuweisen, dass sie zur Gruppe der vollständig Geimpften bzw. Genesenen gehörten. Zudem habe es eine Maskenpflicht gegeben und es sei während der gesamten Aufführung permanent gelüftet worden.

Eine weitere Aufführung des einstündigen Stückes ist gemeinsam mit »dasgute.haus« für Ende August in Planung.

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