Themen, die Butzbach bewegen, kommen zur Sprache.
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Themen, die Butzbach bewegen, kommen zur Sprache.

Beinahe vom Winde verweht

  • vonBernd Burkard
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Butzbach(bu). Ein närrisches Treiben herrschte am Sonntagnachmittag in den Griedeler Ortsstraßen - trotz Sturmböen. Der Lindwurm der KVG startete, angeführt vom ADAC und vom Musikzug Muschenheim, in der Rosenstraße.

Die "FeFeDas" hatten sich als Hexen verkleidet und mit Reisigbesen ausgerüstet. Sie erwiesen sich aber als äußerst nett, verteilten sie doch Süßigkeiten an die kleinen Narren am Straßenrand. Die "Kängurus" feierten "La Calzada", einen Tag des Todes, aber auch des Lebens, der seinen Ursprung in Mexiko hat. Mit farbenfrohen Kostümen und Schädeln fesselten sie die Zuschauer; anders als der Horror bei Halloween standen das lebensbejahende Element und die Freude im Vordergrund.

Nach den Aktiven des Kindergartens "Schatzkiste" in bunten Kostümen hatten sich die "Captains" als Astronauten in den Zug eingereiht. Vor dem Narrenschiff der KVG präsentierte sich die bezaubernde Garde der KVG in neuen Kostümen. Viel gebastelt hatten die "Wetterhexen", die als Vogelhäuser liefen, gefolgt vom Musikzug Griedel mit Dirigent Matthias Sauerbier. Mit ihren Holz- und Blechbläsern und Pauken gaben die Lokalmatadoren den Ton an.

In die Märchenwelt der Brüder Grimm entführte die Gruppe "Muta und Friends" die Besucher mit dem "Froschkönig". Hoch vom Prinzenwagen schmetterten Daniel I. und seine Lieblichkeit Katja II. ein lautes "Gräilau". Ebenso wie ihr Gefolge überhäuften sie die Gäste mit Süßigkeiten.

Superhelden dabei

Mit zwei Motivwagen waren die Schoppeklopper vertreten, ihre Themen waren "Die Feuerwehr ist da" und das neue Feuerwehr-Löschfahrzeug. Tierisch ging es weiter mit den "Platzhirschen", die als Biene Maja süße Sachen verteilten und auf die Bedeutung der Bienen für die Umwelt hinwiesen. Ihr zehnjähriges Bestehen feierten die "Remmidemmis" beim Karneval in Venedig vor der kleinen Garde des KVG "Expression", dem Musikzug Nieder-Wöllstadt und dem kleinen Prinzenpaar mit Emilie I. und Carlo I. samt ihrem Gefolge, gefolgt der Garde in ihrer Lokomotive.

Einen besonders süßen Motivwagen hatten die "Smileys" mit bunten Muffins gebaut. Seit zehn Jahren dabei sind die "Quattros", die als Glücksbärchis nicht nur die kleinen Besucher vor dem zauberhaften Wagen der "Blind Desasters" begeisterten. Süß ging es weiter mit den "Hoingmännern" aus Ebersgöns. Die zweite Gästegruppe war eine kunterbunte Fußgruppe mit Kindern des RCVI aus Rockenberg.

Dahinter folgten die Scheunenkinder mit dem Motivwagen "Marvel" mit ihren Superhelden, gefolgt von der Gruppe "Sachsenhausen", einem Griedeler Stadtteil, und dem "Casino Royal" und "Bauer’s Rockhaus II" als Fans des Jack Daniels zum Abschluss des närrischen Lindwurms.

Der Zug war insgesamt eine knappe halbe Stunde an den Zuschauern am Straßenrand vorbeigezogen. Unter den Besuchern waren neben Butzbachs Bürgermeister Merle auch dessen Kollege Manfred Wetz aus dem benachbarten Rockenberg. Im Bürgerhaus und in der Friedenslinde wurde nach dem Zug noch lange weiter gefeiert.

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