Die Hintergründe des Feuers sind aktuell noch unklar.
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Die Hintergründe des Feuers sind aktuell noch unklar.

Feuerwehr im Einsatz

Butzbach: Hochhaus nach Feuer weiter nicht bewohnbar - Zwei Verletzte, hoher Sachschaden

Die Rauchsäule war weithin zu sehen: Nach dem Feuer in einem Hochhaus in Butzbach-Degerfeld ist das Gebäude weiterhin nicht bewohnbar.

  • Feuer in Hochhaus in Butzbach-Degerfeld ausgebrochen
  • Zwei Verletzte - Hoher Sachschaden
  • Wohnungen vorerst nicht bewohnbar
  • Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort
  • Hochhaus evakuiert
  • Teil des Dachs eingestürzt

Update, 27.2.2020, 17.33 Uhr:

 Das durch das Feuer am Dienstag stark beschädigte Hochhaus in der Pohlgönser Straße ist wieder durch die Brandermittler der Kripo Friedberg freigegeben, hieß es in einer Mitteilung. Die Bewohner könnten das achtstöckige Gebäude wieder betreten. Allerdings sei das Hochhaus insbesondere aufgrund von Löschwasserschäden nicht bewohnbar.

Zu der Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauerten noch an.

Update, 26.2.2020, 16.13 Uhr: Noch immer kann die Polizei keine Angaben zur Brandursache nach dem Feuer in einem Hochhaus in Butzbach-Degerfeld machen. "Die Brandursache wird noch untersucht", sagt ein Sprecher auf Nachfrage. Vermutlich dauerten die Ermittlungen noch den ganzen Tag. Ein Ergebnis werde im Laufe des morgigen Tages erwartet. 

Die Feuerwehr war laut Kreisbrandinspektor Lars Henrich gestern bis 22.45 Uhr im Einsatz, um auch die letzten Glutnester zu löschen. Um diese Zeit ging unter anderem auch die Sirene im Butzbacher Ortsteil Ostheim los. Wie Henrich mitteilte, seien die Kollegen der umliegenden Feuerwehren alarmiert worden, um die Brandwache an dem Hochhaus zu übernehmen. 

Heute morgen gegen 7 Uhr wurde Feuerwehr von den hauptamtlichen Kollegen abgelöst. Auch ein Statiker habe das Hochhaus inspiziert - es sei nicht einsturzgefährdet. Allerdings ist Hochhaus derzeit nicht bewohnbar. 

Feuer in Hochhaus Butzbach: Gefahr durch herabstürzende Teile

Wie lange die Bewohner nicht zurück in ihre Wohnungen können, sei laut Polizeisprecher noch unklar. Wie dieser mitteilte, seien die Wohnungen "durch das Löschwasser teilweise schwer beschädigt". Außerdem bestehe die Gefahr von herabstürzenden Teilen. "Zur Zeit darf niemand ins Haus", betont der Polizeisprecher. Durch den Brand auf dem Dach, könnten Glassplitter oder Gegenstände herabstürzen. "Das Haus ist erstmal nicht bewohnbar. Die Schäden müssen erst beseitigt werden." Er gehe davon aus, dass die Bewohner im Laufe des Donnerstags in ihre Wohnungen dürften, um Wertgegenstände zu holen.

Für die Bewohner ist bei der Stadt Butzbach eine Hotline eingerichtet. Betroffene können sich unter Tel.: 0 60 33/9 74 94 01 oder per E-Mail unter hilfe@immo-butzbach.de melden. Auf Nachfrage hieß es, dass ein Spendenkonto angedacht ist.

Update, 26.2.2020, 10.02 Uhr: Bei dem Hochhausbrand in Butzbach am Dienstagnachmittag sind zwei Menschen leicht verletzt worden - ein Anwohner und ein Retter. Sie seien vor Ort behandelt worden und mussten nicht ins Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. 

Feuer in Hochhaus Butzbach: Über 100.000 Euro Schaden

Das Feuer sei am Nachmittag aus noch ungeklärter Ursache in einem Lagerraum im Dachgeschoss des achtstöckigen Gebäudes in Butzbach-Degerfeld ausgebrochen. Mehr als 40 Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Sie wurden in einer Kindertagesstätte betreut. 

Die Einsatzkräfte konnten den Brand löschen. Das Gebäude ist nach Angaben des Sprechers vorerst nicht bewohnbar. Der Schaden betrage nach bisherigen Erkenntnissen mehr als 100.000 Euro.

Update, 25.2.2020, 21.55 Uhr: Noch immer kämpft die Feuerwehr gegen die Flammen im Hochhaus in Butzbach-Degerfeld. Ein Teilbereich des Daches ist inzwischen eingestürzt. Die oberen Stockwerke sind in Mitleidenschaft gezogen worden - Löschwasser ist druchgedrungen, sagte ein Sprecher aus Nachfrage.

Das Hochhaus könne zur Zeit nicht bewohnt werden. Ein Statiker muss prüfen, inwieweit das Hochhaus noch bewohnbar ist. Auch die Kriminalpolizei werde bei Tageslicht Ermittlungen zur Brandursache beginnen. 

Gegen 16.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst war vor Ort. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde nach Angaben des Sprechers inzwischen stark reduziert. Zum Beispiel sei nur noch die Drehleiter der Butzbacher Feuerwehr vor Ort. "Alles, was nicht mehr gebraucht wurde, wurde nach Hause geschickt", sagte der Sprecher.

Feuer in Hochhaus: Brandwache eingerichtet

Die Bewohner, die in der alten Turnhalle untergebracht waren, seien alle bei Verwandten oder Freunden untergekommen. Ein Betreuungszug sei kurzzeitig vor Ort gewesen. Das Lager in der alten Turnhalle werde nun zurückgebaut. 

Für die Butzbacher Feuerwehr wird der Einsatz noch die ganze Nacht andauern. Eine Brandwache ist eingerichtet.

Update, 25.2.2020, 19.06 Uhr: Das Feuer in dem Hochhaus in der Pohlgönser Straße in Butzbach-Degerfeld ist noch immer nicht gelöscht. Die Feuerwehr hat laut Kreisbrandmeister Jens Christiansen Schwierigkeiten zum Brandherd vordringen zu können: "Es ist schwer zugänglich."

Das Feuer sei vermutlich auf dem Dachboden ausgebrochen. Dort stehe viel "Gerümpel". Daher versuche die Feuerwehr mit inzwischen drei Drehleitern aus Butzbach, Bad Nauheim und Pohlheim von außen das Feuer zu löschen. "Wir wollen aber auch noch versuchen von innen vorzudringen", sagt Christiansen.

Die Feuerwehr hat Schwierigkeiten zum Brandherd vorzudringen.

Aufgrund der schwierigen Lage, werde sich der Einsatz vermutlich noch bis in den späten Abend und die Nacht ziehen. Insgesamt sind 84 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Feuer in Hochhaus Butzbach: Bürgermeister organisiert Unterbringung 

Auch Butzbachs Bürgermeister Michael Merle ist vor Ort. Wie Christiansen mitteilte, habe er die Unterbringung der Bewohner in einer alten Turnhalle organisiert. "Alle Bewohner, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen können, sind in der Turnhalle versorgt", sagt der Kreisbrandmeister. 

Einige seien von der Arbeit zurückgekommen und könnten nicht zurück in ihre Wohnungen. Auch eine Betreuungseinheit soll noch dazukommen und sich um die Bewohner in der Turnhalle kümmern. Wie viele Bewohner von dem Brand betroffen sind, konnte Christiansen nicht sagen. "Niemand ist zu Schaden gekommen und für alle ist gesorgt", betonte er.

Update, 25.2.2020, 17.30 Uhr: Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst sind derzeit im Einsatz in einem achtgeschossigem Hochhaus in Degerfeld, nahe der Degernfeldschule. Wie Kreisbrandmeister Jens Christiansen auf Anfrage mitteilte, sei das Feuer unter dem Dach ausgebrochen.

Die Feuerwehr hat aus Sicherheitsgründen die noch im Hochhaus befindlichen Personen evakuiert. Eine pflegebedürftige Person musste mit der Drehleiter der feuerwehr Bad Nauheim gerettet werden. 

Feuer in Hochhaus Butzbach: 24 Bewohner in Sicherheit gebracht

Der Rettungsdienst betreut laut Kreisbrandinspektor Lars Henrich und Christiansen die 24 Bewohner in der nahegelegenen Kita. Verletzt wurde niemand. "Alle Menschen sind in Sicherheit gebracht", sagte Christiansen.

Zur Ursache des Feuers konnte er noch keine Angaben machen. Der Einsatz laufe derzeit noch. "Die Dachhaut muss nun geöffnet werden", erklärte Christiansen. Das Feuer sei aber laut Henrich unter Kontrolle. "Alle Wohnungen sind noch bewohnbar, weil der Rauch nach oben steigt." 

Feuer in Hochhaus Butzbach: Rauchsäule über Degerfeld

Erstmeldung, 25.2.2020, 16.45 Uhr: Eine hohe Rauchsäule steht über Butzbach. Nach ersten Informationen ist in einem Hochhaus in Degerfeld - offenbar an der Pohlgönser Straße - ein Feuer ausgebrochen. 

Bilder zeigen, wie sich der Rauch aus dem Dachgeschoss seinen Weg ins Freie sucht. Die Feuerwehr ist im Einsatz. 

mmf/fd

Weitere Informationen folgen in Kürze

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