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Unterricht mit 3-D-Druckern

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Büdingen (pm). Ob es um das 3D-Modell eines Kegels im Mathematikunterricht oder um die Designer-Handyhülle im Fach Kunst geht: In Zukunft wird am Wolfgang-Ernst-Gymnasium nicht mehr ausschließlich entworfen, berechnet und gezeichnet. Mit acht neuen 3-D-Druckern können die Schülerinnen und Schüler bald ihre Ideen als Objekte ausdrucken und mit nach Hause nehmen.

»Das ist eine große Chance für die Schülerinnen und Schüler, mit einer so zukunftsweisenden Technologie bereits in der Schule vertraut zu werden«, betont Dr. Werner Frank, der Initiator des Projekts, der an der Schule Mathe und Physik unterrichtet. Möglich wurde diese Investition zum Großteil durch eine Spende der Main-Kinzig- und Oberhessenstiftung der VR-Bank.

Bei der Nutzung der Geräte steht der fächerverbindende Gedanke im Vordergrund. Angedacht sind AGs und eine Schülerfirma. »Das wäre doch großartig, wenn die Schule zum Beispiel WEG-Schlüsselanhänger bei der Schülerfirma in Auftrag gäbe«, schwärmt Schulleiter Oliver Eissing von den neuen Möglichkeiten.

Aber die Drucker werden als Bausatz geliefert und müssen erst einmal zusammengeschraubt werden. Hier kommen die Tüftler des Gymnasiums auf ihre Kosten, denn auch diesen Teil der Techniknutzung sollen die Schüler selbst bewältigen. So wird der Ingenieur-Nachwuchs von Anfang an mit den Geräten vertraut, und es muss keine Wartungsfirma bestellt werden, nur weil sich mal eine Achse verzieht oder ein Kabel löst.

Zum schulischen Lernen gehöre aber auch, über Fehldrucke Probleme im Entwurf zu erkennen und es so lange zu probieren, bis das Ergebnis den Vorstellungen entspricht. »Damit wir dabei die Umwelt nicht unnötig mit Kunststoffen belasten, war es mir wichtig, dass wir Druckermodelle anschaffen, die mit Biomaterialien arbeiten«, sagt Fachbereichsleiter Dr. Jörg Prohaska.

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