Schnelle Hilfe für 65 Geflüchtete

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Büdingen (pm). Die Malteser sind am Standort der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Büdingen ein wichtiger und verlässlicher Partner, wenn es um die medizinische Versorgung der Geflüchteten geht. »Auch in Notsituationen können wir auf sie zählen«, lobt der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Eine solche Notsituation gab es kurz vor Pfingsten nach dem Brand in der Erstaufnahmeeinrichtung in Darmstadt.

65 Geflüchtete, unter ihnen Familien mit Kindern, kamen kurzerhand in Büdingen unter, weil das Haus in Darmstadt unbewohnbar ist.

Kleider, Schuhe und Spielzeug

Einige von ihnen besaßen seit dem Brand nur noch das, was sie am Leib trugen, zum Teil waren die Menschen barfuß. Standort-Leiterin Ute Wiegand-Fleischhacker kontaktierte Thorsten Rautenberg, den Teamleiter der Malteser. Dieser organisierte über das DRK, die »Hochwasserhilfe Büdingen hilft« und den Verein »Hand in Hand« Kleider, Schuhe, Spielzeug und sogar eine Babyschale.

Dabei handelte es sich um Spenden aus der Aktion »Hochwasserhilfe Büdingen hilft«, die nicht benötigt worden waren. Stephie Thimm, Boris Jülka, Lina Kaschmieder und Sebastian Kraft überreichten die Spenden. Die Sachen waren schnell verteilt - sehr zur Freude derjenigen, die sie in Empfang nahmen. »Klasse, mit welcher Selbstverständlichkeit hier geholfen wurde«, betont die Standort-Leiterin.

Freude und Dankbarkeit auch bei Abteilungsleiter Manfred Becker - zum einen für die Spenden, zum anderen für den Einsatz aller, die an der Bekämpfung des Brandes, der Betreuung der Bewohner und der kurzfristigen Verlegung von insgesamt 74 Geflüchteten nach Büdingen und Gießen beteiligt waren. »Es wurde alles hervorragend geregelt. Mitten in der Hochphase der Impfvorbereitungen konnte auch diese Krisensituation bewältigt werden.«

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