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Der 46-jährige Oliver Eissing setzt weiterhin auf sein bewährtes Team an Kolleginnen und Kollegen.

Oliver Eissing wird neuer Schulleiter

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Büdingen (pm). Nach einem langen Ausschreibungsverfahren wurde der bisherige stellvertretende Schulleiter Oliver Eissing nun vom Staatlichen Schulamt mit der Leitung des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums beauftragt. Da Eissing bereits seit 2019 voll verantwortlich das Gymnasium leitet, bedeutet die Ernennung keinen Kurswechsel für die Schule.

Viele Neuerungen seien seitdem auf den Weg gebracht oder umgesetzt worden: So konnten acht Beförderungsstellen (A14) realisiert werden, und verschiedene Arbeitskreise haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Schule weiterzuentwickeln. Im Zentrum stehen nach Angaben der Schule dabei attraktive und zukunftsfähige Angebote für die Schülerinnen und Schüler und auch für das Kollegium. So freut sich beispielsweise die neu ins Leben gerufene Bike School großer Beliebtheit, die technische Aufrüstung des Gymnasiums wird vorangetrieben, die Sporthalle wurde saniert, und auch ein neues Begrünungskonzept für den Campus wird gerade entwickelt.

Fehlender WLAN-Anschluss

Trotz eines fehlenden WLAN-Anschlusses sei es während der Corona-Zeit gelungen, über Accesspoints der Laptop-Wagen und einer großzügigen Spende von fünf Laptop-Einheiten mit mobilem Internetzugang durch das Institut für Gemeinwohl, große Teile des Gebäudes so zu versorgen, dass der Unterricht per Videokonferenz gestreamt werden kann. Hier will Oliver Eissing noch weiter ausbauen und neue technische Möglichkeiten nutzen, dass der Unterricht dadurch noch weiter profitieren kann. »Ein Ausbau der Technisierung muss jedoch immer auch kritisch von der Frage begleitet werden, inwiefern die Technik einen wirklichen Mehrwert für die Vermittlung von Kompetenzen und Inhalten im Unterricht darstellt«, so der soeben ernannte Schulleiter. Tablets und WLAN seien nicht per se ein Gewinn, sondern erforderten eine neue Strukturierung der Vermittlung von Inhalten und eine Sensibilisierung der Lernenden dafür, wie die Geräte genutzt werden müssen, um tatsächlich von ihnen zu profitieren.

Für sein weiteres Wirken wünscht sich der 46-Jährige, dass er die bewährte Zusammenarbeit mit seinem Leitungsteam und dem Schulelternbeirat fortsetzen kann. »Es ändert sich ja nicht viel, außer, dass die Vakanz nun nicht mehr die Leitungsstelle, sondern die Position des stellvertretenden Schulleiters betrifft«, erklärte Eissing. Mit der Übernahme der Vollverantwortlichkeit 2019 musste er grundlegende Aufgaben in andere Hände geben. »Ich bin sehr froh, dass Sebastian Köhler viele Aufgaben des früher klassischen Stellvertreters zurzeit übernimmt.« Der Oberstudienrat, der am WEG Französisch, Russisch und Musik unterrichtet, ist nun neben seiner Lehrverpflichtung unter anderem auch mit der Stundenplanung betraut.

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