Nur noch ein Sitz

NPD rutscht deutlich ab

  • Philipp Keßler
    vonPhilipp Keßler
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Büdingen (phk). Als letzte Kommune im Altkreis hat die ehemalige Kreisstadt Büdingen am Mittwochnachmittag um 14.21 Uhr das vorläufige Endergebnis für die Stadtverordnetenwahl veröffentlicht.

Wie schon beim Trendergebnis am Sonntagabend sichtbar hat die CDU die Freien Wähler als stärkste Kraft im Büdinger Stadtparlament abgelöst. Die Christdemokraten kamen auf 28,9 Prozent der Stimmen - ein Plus von 5,5 Prozentpunkten im Vergleich zu 2016 - und vergrößerten ihre Fraktion von neun auf elf Sitze. Die Freien Wähler verloren einen Sitz und haben nun ihrerseits neun Mandate. Ihr Ergebnis: 24,4 Prozent - ein Minus von 3,0 Prozentpunkten. Ebenfalls 2,5 Prozentpunkte runter ging es für die SPD, die damit ebenso wie die FWG einen Sitz verloren hat und nun bei sechs Mandaten steht.

Während die Grünen trotz Verlusten durch Kumulieren und Panaschieren ihr Ergebnis von 6,4 Prozent aus 2016 mit 11,9 Prozent beinahe verdoppelten und damit zukünftig vier statt zwei Sitze haben, ist vor allem der Rückgang der NDP bemerkenswert. Die rechtsextreme Partei verlor in ihrer einstigen Hochburg 7,6 Prozentpunkte und kommt mit nun 2,6 Prozent der Stimmen nur noch auf einen Sitz statt bisher vier. Ein Grund dafür könnte das erstmalige Antreten der AfD sein, die 6,3 Prozent und damit zwei Parlamentssitze holte. Während die FDP mit 4,5 Prozent (+0,5 Prozentpunkte) ihr Ergebnis minimal verbesserte, aber dennoch weiterhin zwei Sitze hält, besetzt die Liste Pro Vernunft mit 4,4 Prozent (-3,7 Prozentpunkte) nur noch zwei statt bislang drei Sitze.

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