koe_SchumannAbend_091121_4c
+
Pianist Boris Schönleber (l.) und Mezzosopranistin Katharina Padrok.

Hommage an Clara Schumann

  • Vonred Redaktion
    schließen

Büdingen (pm). Ein musikalisch-literarischer Abend über Clara Schumann-Wieck mit Katharina Padrok, Boris Schönleber, Ronka Nickel und Hans Schwab wird am Freitag, 19. November, in der Musikschule Büdingen, sowie am Samstag, 20. November, im »Tat-Ort«, Ortenberg geboten. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

In diesem Jahr jährt sich Clara Schumanns Tod zum 125. Mal. Daher beschäftigen sich die Kreativen mit ihr.

Während Clara Schumann zu Lebzeiten als Pianistin europaweit gefeiert wurde, lebte sie ihr Leben als Komponistin eher im Hintergrund: Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Frauen ein schöpferisch-kompositorisches Talent komplett abgesprochen. Diese gesellschaftliche Konvention saß so tief, dass sogar Clara selbst der Meinung war, sie könne als Frau niemals eine »echte« Komponistin sein. Umso erstaunlicher ist es, dass Robert Schumann, der viele ihrer Werke sehr schätzte, sie ermunterte, ihr Talent als Komponistin auszubilden.

Clara und Robert hatten über Jahre hinweg einen innigen Briefwechsel. In einem etwa zweistündigen Programm tragen die Schauspieler Ronka Nickel und Hans Schwab die Lebensgeschichte Clara und Robert Schumanns anhand ihrer Briefe und anderer Originaltexte vor. Die Lieder und Klavierstücke beider Komponisten werden von der Mezzosopranistin Katharina Padrok und dem Pianisten Boris Schönleber musikalisch vorgetragen. Begleitende Projektionen von Bildern und Zeit-Dokumenten machen diesen Teil der Musikgeschichte für die Zuschauer visuell erfahrbar. So kommen in einer Gesamtschau das Leben der großen Komponistin, Pianistin, Pädagogin und Mutter von acht Kindern lebendig zum Ausdruck.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare