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200 Heuballen brennen: Großeinsatz für die Feuerwehr

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Büdingen (geo/pob). Die Feuerwehr hat am Montag eine Herde Rinder vor dem Tod bewahrt. Die Tiere waren in einem Stall etwa 50 Meter hinter einer Koppel untergebracht, auf der 200 Heuballen in Flammen standen. Um die Tiere vor dem giftigen Qualm zu schützen, wurden im Stall Lüfter eingesetzt.

30 Wehrleute aus Büdingen, Düdelsheim, Büches und Lorbach waren gegen 11.30 Uhr zum Erlenhof in der Vogelsbergstraße geeilt. Auf einer Koppel des Aussiedlerhofs brannten rund 200 Rundballen. Die Feuerwehrleute zogen die Ballen auseinander, löschten sie ab. Über das brennende Heu wurde zudem ein Schaumteppich gelegt. Stephan Naumann von der Büdinger Feuerwehr leitete den Einsatz.

Der Besitzer des Erlenhofs, Burkhard Gutmann, sagte: »Es war frisches Heu von Pfingsten, beste Qualität.« Laut Gutmann hat jeder Ballen einen Wert von 40 bis 50 Euro. Insgesamt gingen demnach 8000 bis 10 000 Euro in Flammen auf. Auf dem Hof leben rund 250 Tiere, darunter auch 80 Milchkühe samt Kälbchen.

Die Ursache des Feuers ist laut Polizei noch unklar. Ermittlungen sollen ergeben, ob es sich um Brandstiftung gehandelt hat. Die Beamten in Büdingen bitten um Hinweise unter Tel. 0 60 42/9 64 80.

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